Vorschau: VfB Eichstätt - SV Wacker Burghausen

Wacker Burghausen will den ersten Sieg gegen Eichstätt holen

+
Können die Burghauser erstmalig auch in Eichstätt jubeln?

Eichstätt - Die Historie der Duelle zwischen dem VfB Eichstätt und dem SV Wacker Burghausen ist jung: Gerade mal vier Duelle gab es zwischen dem „Newcomer“, der seine dritte Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern spielt, und dem einstigen Zweitligisten. Dass es in den bisherigen vier Vergleichen noch nicht einen Sieg für Wacker gab, ist schon überraschend, um so mehr brennt es Burghausens Teammanager Karl-Heinz unter den Nägeln: „Wir wollen in Eichstätt gewinnen.“

In der vergangenen Saison haben sich beide Mannschaften auf hohem Niveau jeweils mit 2:2 getrennt, Eichstätt wurde am Ende Zweiter hinter dem FC Bayern München II und damit bayerischer Amateurmeister. Burghausen schloss die Vorsaison als Dritter ab, allerdings hat Trainer Wolfgang Schellenberg eine ähnliche Platzierung im Vorfeld des Montagsspiels gegen Türkgücü München (1:2) als unwahrscheinlich eingestuft. Das wiederum verwundert, hat die junge Mannschaft doch ein Jahr mehr Erfahrung und wurde zudem gut verstärkt. Logisch, dass Schellenberg angesichts der Möglichkeiten, die Türkgücü, Schweinfurt und Bayreuth haben, öffentlich keinen zusätzlichen Druck aufbauen will, aber der Anspruch hinter diesem Trio ins Ziel zu kommen, sollte dann doch gegeben sein.

"Wir wollen den Auswärtssieg einfahren"

Dass es für die Eichstätter, die in ihrer ersten Regionalligasaison beide Spiele gegen Burghausen gewinnen konnten, nicht mehr ganz so rund läuft wie in der Ausnahmesaison 2018/19, nimmt nicht wunder, haben doch Leistungsträger wie Marcel Schelle, Thomas Haas und Michael Zant den Verein verlassen. Ex-Profi Markus Steinhöfer, der dem VfB-Spiel zusammen mit Schelle aus dem Mittelfeld seinen Stempel aufgedrückt hat, steht auch nicht zur Verfügung, die verlässlichsten Konstanten bleiben Abwehrchef und Urgestein Benni Schmidramsl, Sturmführer Fabian Eberle, der schon wieder sechs Mal getroffen hat, und Mittelfeldakteur Philipp Federl, der fünf Treffer verbuchen kann.

Bei den Gästen ist mit Lukas Aigner nach dreimaliger Rotsperre einer der Protagonist zurück, wer für den Ex-Löwen weichen muss, ist noch ungewiss. „Alle haben sehr gut trainiert“, lässt Fenk wissen, der die drei Punkte schlechter positionierten Gastgeber als „unangenehmen Gegner“ bezeichnet und den engen Platz als Vorteil für die Gastgeber wertet: „Das darf aber alles keine Rolle spielen, wir wollen jetzt den Auswärtssieg einfahren.“

Neben Aigner steht nach muskulären Problemen auch wieder Thomas Winklbauer zur Verfügung, der aufgrund seiner Schnelligkeit ein Thema sein könnte, sollte sich in dem Vergleich lange keine Sieger abzeichnen. Christoph Schulz und Marius Duhnke sind weiterhin kein Thema und werden voraussichtlich auch in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen.

_

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalliga Bayern

Auch interessant

Kommentare