Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - TSV Rain/Lech

"Können voll mithalten": 1860 Rosenheim heiß auf Aufsteiger Rain

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Bereits am kommenden Dienstag trifft der TSV 1860 Rosenheim auf den TSV Rain/Lech.

Rosenheim - Die neue Regionalliga-Saison nimmt für den TSV 1860 Rosenheim gehörig Fahrt auf. Nur vier Tage nach der unglücklichen Auswärtspleite in Augsburg steht für die Sechziger am Dienstagabend bereits das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an. Um 19 Uhr empfängt die Corox-Elf den Aufsteiger TSV Rain/Lech.

"Der Stachel aus dem Augsburg-Spiel saß tief. Die Mannschaft hat das selbst in Unterzahl sehr gut gemacht und hätte sich einen Punkt absolut verdient gehabt. Mit der letzten Aktion dieses Spiel so zu verlieren, ist natürlich sehr bitter", analysierte Coach Thomas Kasparetti die ärgerliche 0:1-Last-Minute-Niederlage am Freitagabend im Rosenaustadion bei der U23 des Bundesligisten FC Augsburg.

"Gegegn Rain wird es nicht leicht"

Doch der Blick geht bei den Sechzigern bereits wieder nach vorne. Die Stimmung in der Mannschaft ist nach wie vor sehr positiv. "Wir haben in den ersten beiden Saisonspielen ganz klar gesehen, dass wir auf Regionalliga-Niveau voll mithalten können", so Kasparetti, der sich mit seinem Team intensiv auf das Match gegen den Aufsteiger vorbereitet hat. "Gegen Rain wird es nicht leicht. Deren Einzelspieler haben sehr viel Qualität und vor allem das zentrale Mittelfeld ist sehr stark besetzt", so der Rosenheimer Chefanweiser.

Adel Merdan kehrt ins Training zurück

Schaltzentrale der Gäste ist der spielende Co-Trainer Johannes Müller, der aus der Zentrale heraus alle Fäden zieht. Zudem konzentrieren sich die Schützlinge von Trainer Alexander Käs stark auf zweite Bälle. "Ich gehe davon aus, dass Rain mit viel Euphorie und Selbstvertrauen zu uns kommen und uns eventuell sogar hoch anlaufen wird", so Kasparetti, der sich allerdings überlegen muss, wie er den gelbrot-gesperrten Linor Shabani am besten ersetzen kann. Mit Yannick Tobias und dem aufgerückten U19-Akteur Yannick Albrich, der im Training bislang einen guten Eindruck hinterlassen hat, stünden gleich zwei Eins-zu-Eins-Alternativen parat. Die andere Variante wäre eine Veränderung der taktischen Grundordnung.

Die Entscheidung darüber fällt mitunter erst kurzfristig. Die Marschroute dagegen ist aus Sicht der Rosenheimer klar. "Wir wollen wieder mutig spielen und dann sehen, was am Ende rauskommt", so Kasparetti, der sich zudem darüber freuen kann, dass in dieser Woche der langzeitverletzte Adel Merdan ins Mannschaftstraining zurückkehrt: "Ich freue mich sehr auf ihn. Adel hat eine lange Leidenszeit jetzt hoffentlich erfolgreich hinter sich!"

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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