Am Samstagnachmittag 

Burghausen hofft auf den nächsten Derbysieg - 1860 kämpft um jeden Punkt

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Szene aus dem vergangenen Jahr, als der TSV 1860 Rosenheim beim Gastspiel in Burghausen den Klassenerhalt klar machte.
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Burghausen - Nach dem Derby ist vor dem Derby heißt es beim SV Wacker Burghausen in der Woche nach dem 3:0-Sieg in Buchbach, denn mit dem TSV 1860 Rosenheim ist am Samstag um 14 Uhr gleich der nächste Regionalliga-Vertreter aus dem Kreis Inn/Salzach zu Gast. 

Aufgrund von technischen Problemen muss der Liveticker heute leider entfallen. Ein ausführlicher Spielbericht folgt nach dem Spiel (voraussichtlich Samstagabend).

Der Vorbericht

„Das wird ein enorm schweres Spiel. Rosenheim steht mit dem Rücken zur Wand und muss unbedingt punkten, um in der Liga zu bleiben. Wir wissen, welche Kräfte Mannschaften freisetzen können, die unter so einem Druck stehen“, sagt Burghausens Teammanager Karl-Heinz Fenk, der jedoch hofft, dass seine Truppe durch den Erfolg in Buchbach Selbstvertrauen getankt hat: „Wir wollen den ersten Sieg nach der Winterpause vor eigenem Publikum. Wichtig ist dabei, dass wir mit allen Mitteln dagegenhalten.“

Die Gäste-Elf von Trainer Thomas Kasparetti, der in der Winterpause das Team übernommen hat, rangiert mit 24 Punkten auf Rang 16 und könnte mit dem ersten Dreier des Jahres den Sprung aus der Abstiegszone schaffen. Bislang sind den Rosenheimern in den ersten vier Spielen des Jahres nur zwei Unentschieden geglückt, wobei das Team um den diesmal gelbgesperrten Kapitän Matthias Heiß durchaus gute Leistungen zeigte, wie etwa bei der knappen 0:1-Niederlage in Schweinfurt.

"Wollen dem Gegner das Leben schwer machen"

„Burghausen hat sicher eine sehr starke Mannschaft, von der Qualität her ähnlich wie Schweinfurt. Aber auch dort haben wir sehr gut dagegengehalten. Wir fahren nach Burghausen, um zu punkten und werden bis zum Umfallen kämpfen. Unsere Spielweise passen wir der aktuellen Tabellensituation an und wollen dem Gegner das Leben schwer machen, wo wir es können“, so Kasparetti, der jedoch nicht zwingend auf eine Nullnummer aus ist: „Wir sind in der Offensive immer für das ein oder andere Tor gut.“

Neben Heiß muss der Rosenheimer Trainer auch auf die verletzten Mike Neumeier und Leopold Krüger verzichten. Krüger hat sich im Abschlusstraining vor dem 1:1 gegen Fürth II eine Schulterverletzung zugezogen, die ihn die nächsten Wochen außer Gefecht setzen wird. Chris Wallner und Pius Krätschmer, die zuletzt gesperrt waren, sind hingegen wieder mit von der Partie. Bei den Hausherren fehlen neben den Langzeitverletzten Daniel Hofstetter und Nico März auch Julien Richter, Arian Emerllahu und Thomas Winklbauer. Richter wird nach seiner Bänderverletzung nächste Woche im Mannschaftstraining zurückerwartet, Emerllahu hat sich während der Woche mit Knie-Problemen abgemeldet und Winklbauer ist aufgrund der fünften Gelben zum Zuschauen verbannt. Auf der Kommandobrücke der Gastgeber will heute auch wieder Trainer Wolfgang Schellenberg Platz nehmen, der wegen einer Grippe schon in Buchbach passen musste und auch noch die ersten Einheiten in dieser Woche gefehlt hat. „Wir hoffen, dass er wieder fit wird“, so Fenk, der jedoch auch betont: „Mit Ronald Schmidt und Manni Stutz haben wir ja zwei Co-Trainer, die sich gut ergänzen und das sehr gut machen.“

Rosenheim reist zum "Lieblingsgegner"

Ein besonderes Spiel wird die Partie natürlich für Andrija Bosnjak, der in der Winterpause von Rosenheim nach Burghausen gewechselt ist und noch auf seinen ersten Treffer im Wacker-Trikot wartet. Fenk: „Die Überlegungen sind natürlich da, Andrija gleich von Beginn an zu bringen. Wir wissen, dass wir mit ihm ebenso wie mit Christoph Maier noch etwas Geduld haben müssen. Das sind junge Burschen, die aber alle Anlagen haben. Ihnen gehört die Zukunft.“

Rein statistisch sind die Rosenheimer, die seit acht Runden auf einen Sieg warten, in der jüngeren Vergangenheit nicht gerade ein Lieblingsgegner für Wacker. In der Hinrunde gab es ein 0:0, davor ein 1:1 und wiederum davor zwei Siege für die Sechziger. Der letzte Dreier für Burghausen datiert aus der Saison 2016/17, ist also schon zweieinhalb Jahre her, insofern sollten die Schellenberg-Schützlinge schon wissen, was die Stunde geschlagen hat.

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MB/dg

Quelle: rosenheim24.de

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