SV Wacker Burghausen - SV Heimstetten

Wacker Burghausen jubelt über den ersten Saisonsieg

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Erzielte gegen Heimstetten seinen zweiten Saisontreffer: Julien Richter.

Burghausen - Nach drei Auftaktniederlagen hat es für den SV Wacker Burghausen am vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern endlich mit dem ersten Dreier geklappt: Mit einem 3:0-Erfolg über den punktlosen SV Heimstetten konnte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg die rote Laterne an den Gast weiterreichen.

Der Wacker-Coach konnte erstmalig in dieser Saison wieder auf Kapitän Kevin Hingerl zurückgreifen, ließ Torjäger Sammy Ammari erneut auf der Bank und entschied sich diesmal für Egon Weber statt Ludwig Zech im Tor. „Wir haben zwei sehr gute Torhüter und diesmal habe ich mich für mehr Erfahrung entschieden. Egon hat einen super Job gemacht“, lobte Schellenberg den Ex-Buchbacher.

"Diesmal haben wir das Tor gemacht"

Unterm Strich reichte Wacker eine grundsolide Vorstellung, um Heimstetten die Grenzen aufzuzeigen. Begünstigt wurde der Erfolg von frühen Treffern durch Felix Bachschmid und Andrija Bosnjak. Bachschmid traf in der zwölften Minute aus dem Gewühl heraus und Bosnjak köpfte in der 20. Minute eine Ecke aus fünf Metern ein. Schellenberg: „Der Unterschied zum letzten Spiel war, dass wir diesmal das Tor gemacht haben und die Mannschaft dadurch Sicherheit bekommen hat. Nutzt Heimstetten die erste gute Chance, dann stehen wir beim letzten Mal da und man weiß nicht, wie das Spiel dann läuft.“

Wacker kann Leistungsträger nur schwer ersetzen

Die Gäste mühten sich zwar in der Folge, konnten sich aber kaum Chancen erarbeiten. Auf der anderen Seite hätten Lukas Aigner (32.) und Bosnjjak (40.) den Vorsprung noch vor dem Pausenpfiff erhöhen können. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn dann aber die endgültige Entscheidung durch Julien Richter, der nach einer aggressiven Balleroberung gekonnt abschloss. Danach plätscherte die Partie zunächst ohne größere Höhepunkte dahin, ehe die Gäste etwas die Oberhand bekamen, eine gute Möglichkeit durch Severin Müller hatten und ein Abseitstor erzielten. In der Schlussphase wäre der Anschlusstreffer für die Elf von Christoph Schmitt durchaus verdient gewesen, präsentierten sich die Gastgeber doch einige Mal etwas nachlässig.

„Wir haben hier eigentlich ein ordentliches Spiel gemacht und uns auch gute Chancen erarbeitet. Uns fehlte die Entschlossenheit bei unseren Gelegenheiten und so haben wir die erste klare Torchance liegen lassen. Letztlich verlierst du dann dieses Spiel gegen eine unangenehme Wacker-Elf“, so Schmitt, während Schellenberg klagte: „Bei uns ist halt klar zu erkennen, dass Leistungsträger nicht einfach ersetzt werden können. A-Jugendspieler, die bei uns im Kader sind, machen ihre Sache sehr gut, benötigen aber auch die Zeit, um sich zu entwickeln.“

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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