Vorschau: SpVgg Bayreuth - TSV Buchbach

TSV Buchbach tritt ohne Druck in Bayreuth an

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Buchbachs Keeper Daniel Maus möchte seinen Kasten möglichst zum zweiten Mal in dieser Saison sauber halten.

Buchbach - Der TSV Buchbach fährt am vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern mit breiter Brust nach Bayreuth. Nach dem 2:2 gegen den bärenstarken 1. FC Nürnberg II ist das Selbstvertrauen vor der Partie am Freitag um 18.30 Uhr natürlich groß. „Wir sind schon optimistisch, dass wir etwas mitnehmen können“, sagt Trainer Andi Bichlmaier.

Mit einem Unentschieden würden die Rot-Weißen auf alle Fälle vor der Oldschdod bleiben, die ja mit zwei Niederlagen gestartet ist und erst am Dienstag mit dem 3:2 in Memmingen die ersten drei Punkte aufs Konto brachte. „Ich gehe mal schwer davon aus, dass die Bayreuther alles dafür tun werden, um sofort nachzulegen. Die Ansprüche sind ja deutlich höher als der aktuelle Tabellenplatz“, so Bichlmaier über die Mannschaft von Timo Rost, die ja schon im Winter und jetzt auch im Sommer deutlich aufgerüstet wurde. So kamen für den Angriff mit Sascha Marinkovic und Tim Sulmer zwei Ex-Burghauser, die in der Offensive mit zwei weiteren ehemaligen Burghausern konkurrieren: Ivan Knezevic, der ja nur allzu gern gegen Buchbach trifft, hat Wacker nach der U17 verlassen, Christoph Fenninger nach der U19. Der 26-jährige Knezevic ist mit 211 Regionalligaspielen übrigens der Spieler, der Rekordmann Aleks Petrovic (235) am dichtesten auf den Fersen ist. Auf Rang drei findet sich Thommy Breu mit 205 Einsätzen. In der ewigen Torschützenliste hat der Buchbacher Mittelfeldlenker dank seiner drei Treffer, die er bislang erzielt hat, aktuell den Schweinfurter Adam Jabiri knapp überholt. Petrovic liegt bei 69 Treffern, Jabiri hat ein Tor weniger erzielt, der Rosenheimer Danijel Majdancevic folgt mit 62 Buden.

Culjak könnte in den Kader zurückkehren

In der vergangenen Spielzeit unterlagen die Buchbacher der SpVgg Bayreuth auf eigenem Platz mit 0:3 und kassierten in der Wagnerstadt eine 1:4-Niederlage. Zuvor hatten die Rot-Weißen aber sechs Mal in Folge in Bayreuth die Nase vorne. „Daran würden wir am liebsten wieder anknüpfen“, sagt Bichlmaier, der jedoch zusammen mit Markus Raupach das Abschlusstraining am Donnerstag abwarten musste, um zu sehen, wer nach der intensiven Partie am Dienstag stabil ist. Bichlmaier: „Ich fürchte, die Mannschaft stellt sich mehr oder minder wieder alleine auf.“ Für Maxi Hain kommt ein Startelfeinsatz wohl noch zu früh, Selcuk Cinar hat mal mehr, mal weniger Probleme mit der Schulter, aber immerhin könnte Marin Culjak in den Kader zurückkehren.

Nächste Woche gegen Türkgücü

Die Gastgeber lagen beim Sieg in Memmingen bereits in der Pause mit 3:0 in Führung, gerieten dann aber nach der Ampelkarte gegen Steffen Eder, der am Freitag gesperrt ist, noch mächtig unter Druck. Insofern hat auch die Truppe von Rost eine intensive Partie hinter sich, wobei die Bayreuther allerdings einen deutlich breiteren Kader haben und so besser rotieren können.

„Wir fahren ohne Druck nach Bayreuth, können befreit aufspielen und wollen Werbung für das Spiel gegen Türkgücü machen“, so Bichlmaier. Der ambitionierte Aufsteiger, der ja am Dienstag in Garching den ersten Dämpfer kassiert hat, ist am 4. August beim Fernsehspiel um 11 Uhr nächster Heimgegner der Buchbacher. Karten für diese Partie können im Vorverkauf beim Spiel der Bezirksliga-Mannschaft am Samstag ab 17 Uhr erworben werden.

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Pressemitteilung TSV Buchbach (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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