So lief das erste Saisondrittel der Inn/Salzach-Teams

Rosenheim enttäuscht - Buchbach überrachscht - Burghausen im Soll

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Wer hätte das gedacht? Von den Inn/Salzach-Teams steht der TSV Buchbach nach dem ersten Saisondrittel am höchsten in der Tabelle.
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Rosenheim/Buchbach/Burghausen - Das erste Drittel der Regionalligasaison ist vorbei und langsam kann sich der ein oder andere Trend ablesen. Wie lief es für die Inn/Salzach-Teams? 

TSV 1860 Rosenheim:

17. Platz; 11 Spiele, 3 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen; 16:32 Tore; 10 Punkte

Den Saisonstart hätte man sich beim TSV 1860 Rosenheim sicher anders vorgestellt. Die ersten beiden Heimspiele gegen Burghausen (4:2) und Rain/Lech (1:0) konnte man zwar gewinnen, doch beim FV Illertissen (3:5) und auch zuhause gegen Schweinfurt (0:4) verlor man deutlich. Der letzte Sieg, ein sensationeller 3:1-Erfolg beim damaligen Tabellenführer ist nun über einen Monat her, wettbewerbsübergreifend ist man seit sechs Spielen ohne Sieg. Mitterweile finden sich die Sechziger auf dem 17. Tabellenplatz wieder, welcher den direkten Abstieg in die Bayernliga bedeutetn würde.

Noch hat man aber genug Zeit das Ruder umzureißen, es ist ja auch nicht alles schlecht in Rosenheim. Bei der letzten 0:3-Niederlage vor heimischen Publikum gegen Viktoria Aschaffenburg hatte man zu Beginn des Spiels mehrere Chancen, in Führung zu gehen, danach brach die Mannschaft aber ein. Tiefpunkt der Saison war sicherlich die 1:6-Klatsche gegen den SV Heimstetten, der nur vier Tage später das Aus im Pokal folgte. Das nächste Chaos folgte zugleich, als Alin Goia als neuer Torwart vom SB DJK Rosenheim verpflichtet wurde und Mario Stockenreiter und Marius Herzig daraufhin den Verein verließen.

Dass die Sechziger aber immer für eine Überraschung gut sind, haben sie schon oft gezeigt. So bleibt ein kleiner Funken Hoffnung, dass die Rosenheimer am Samatg in Eichstätt zumindest einen Punkt mitnehmen können, auf jeden Fall sollte aber die Leistung stimmten. Denn die Aufgaben in den nächsten Wochen werden, zumindest auf dem Papier, etwas einfacher: Das nächste Heimspiel findet am 27. September statt, dann kommt mit dem VfR Garching ein Konkurrent um den Klassenerhalt ins Jahnstadion. Danach geht es zum TSV Aubstadt, der zwar Aufsteiger ist, seine Sache aber gar nicht mal so schlecht macht.

TSV Buchbach:

7. Platz; 11 Spiele, 5 Siege, 5 Unentschieden, 3 Niederlagen; 13:13 Tore, 20 Punkte

Bei den Buchbachern startete die Saison mit vielen Fragezeichen. Man musste im Sommer nicht nur zahlreiche (offensive) Leistungsträger abgegeben, auch der Trainer war ein neuer. Und nach der Auftaktniederlage zuhause gegen den FC Augsburg II war die Gefahr groß, einen Abwärtsstrudel hinein zu geraten. Doch die Raupach-Elf arbeitete hart und blieb dann erstmal einen knappen Monat lang ungeschlagen, Highlight war mit Sicherheit der Sieg gegen Türkgücü München.

Danach musste man sich dem VfB Eichstätt geschlagen geben, auch im Pokal schied man gegen den Landesligisten TSV Dachau aus. Nach der Derbyniederlage gegen Wacker Burghausen fing man sich aber wieder und konnte den Tabellenführer aus Schweinfurt sensationell mit 3:2 besiegen. Das Programm in den nächsten Wochen scheint auch machbar, am Samstag geht es nach Heimstetten, danach kommt "Lieblingsgegner" Schalding-Heining in die SMR-Arena. Das Ziel beim TSV ist weiterhin, der Klassenerhalt, die Hälfte der dafür benötigten Punkte dürften aber schon auf dem Konto  der Buchbacher sein.

SV Wacker Burghausen:

8. Platz; 11 Spiele, 5 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen; 16:14 Tore, 16 Punkte

Nicht von wenigen wurde der SV Wacker Burghausen vor der Saison zum engeren Kreis der Aufstiegsfavoriten gezählt. Nach dem starken dritten Platz im vergangenen Jahr und den Verstärkungen im Sommer waren die Erwartungen hoch. Diese wurden jedoch gleich wieder gesenkt, nachdem die Burghauser die ersten drei Saisonspiele allesamt verloren und sich auf einmal auf dem letzten Tabellenplatz wieder fanden. Dann ging es aber aufwärts, seitdem verlor man nur noch zwei Mal. Teammanager Karl-Heinz Fenk ist grundsätzlich auch zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf: "Grundsätzlich sind wir im Soll. Man darf nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben und leider kämpfen wir auch mit mehreren verletzungsbedingten Ausfällen", so der 52-Jährige gegenüber heimatsport.de.

Das Programm der nächsten Wochen hat es definitiv in sich: Am kommenden Freitag geht es gegen den 1. FC Nürnberg II (Beinschuss.de berichtet live von vor Ort!), danach geht es zur SpVgg Bayreuth. Im Anschluss gastiert Türkgücü München, ehe das Auswärtsspiel in Eichstätt ansteht. Holt der SV Wacker in diesen vier Spieln vielleicht sogar den ein oder anderen Sieg, so kann man sicherlich wieder vorne in der Tabelle mitmischen.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

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