1. FC Schweinfurt 05 : TSV 1860 Rosenheim 1:0

Traurige Sechziger - knappe Niederlage beim klaren Favoriten

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Konnte seiner Mannschaft aufgrund einer Sperre nicht helfen: Danijel Majdancevic.
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Schweinfurt - Nächste knappe Niederlage für den TSV 1860 Rosenheim. Beim klaren Favoriten 1. FC Schweinfurt 05 gab es trotz einer engagierten ersten Hälfte eine knappe Niederlage. Heimtrainer Wenzel bewies ein goldenes Händchen und wechselte mit Adam Jabiri, der beim Tor stark assistierte, den größten Unruheherd ein.

Mit einer 15 minütigen Verspätung begann das Duell zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und dem TSV 1860 Rosenheim, da die Oberbayern aus Rosenheim mit ihrem Bus im Stau standen. Jedoch merkte man den Rothosen absolut keine Reisestrapazen an. Von Beginn weg spielten die beiden Teams mutig nach vorne und suchten den direkten Weg zum Tor. Dass die Sechziger in dieser wichtigen Partie auf Stürmer Danijel Majdancevic, der am vergangenen Spieltag seine fünfte gelbe Karte sah, verzichten musste, war zu Beginn der Partie nicht bemerkbar. 

Die erste torgefährliche Aktion der Partie hatte der Favorit aus Schweinfurt. Lukas Billig setzte seinen Drehschuss rechts am Kasten von Marius Herzig vorbei. In der Folgezeit waren es aber immer wieder die mutigen Gäste, die immer wieder für Gefahr sorgten, so durften die Gästfans in der 18. Spielminute auch den vermeintlichen Führungstreffer bejubeln. 1860-Neuzugang Luftetar Mushkolaj, der immer wieder für Gefahr sorgte, stand bei seinem Treffer allerdings im Abseits - weiterhin 0:0.

In der 29. Spielminute hatte Linor Shabani die bis dahin beste Chance der Begegnung. Shabani setzte sich mittig stark durch und lief ganz alleine auf FC-Schlussmann Eiban zu, Eiban blieb allerdings lange stehen und vereitelte die riesen Möglichkeit für die abstiegsbedrohten Rosenheimer. Fast im Gegenzug hätte es dann 1:0 für die Hausherren stehen können. Diesmal war Dominik Weiß durch, doch der junge TSV-Keeper Marius Herzig reagierte mit einem tollen Reflex und bewahrte seine Farben vor dem Rückstand. 

Die letzte Möglichkeit vor dem Pausenpfiff hatten wieder die engagierten Gäste. Diesmal versuchte Pius Krätschmer sein Glück per Freistoß. Aus 25 Metern streifte sein Pfund allerdings über das Gehäuse, womit die erste Hälfte, die einige tolle Szenen und auch gute Torraummöglichkeiten hatte, mit der Nullnummer endete. 

Schweinfurt-Coach Timo Wenzel reagierte in der Pause und brachte Stürmer Adam Jabiri, der von Beginn an voll im Spiel war und sofort für Unruhe in der Rosenheimer Verteidigung sorgte. 60 Sekunden nach Wiederanpfiff war es eben jener Jabiri, der sich stark  an der Grundlinie durchsetzte und scharf in die Mitte gab, wo Sturmkollege Nicolas Görtler nur knapp verfehlte. In der 56. Minute war es wieder Jabiri, der den nächsten Akzent setzte. Einen Torwartabschlag nutzte Jabiri zum Konter, zog halblinks trocken ab, doch Herzig konnte erneut parieren. 

In der 61. Spielminute war es dann allerdings so weit und die Heimelf belohnte sich. Wieder setzte sich Jabiri robust durch und behielt die Übersicht, Jabiri legte auf Stefan Maderer, der eiskalt zur Führung für den klaren Favoriten einnetzte. Gefühlt war Jabiri in dieser zweiten Hälfte an jedem Angriff der Schweinfurter beteiligt, so auch in der 74. Spielminute, als er auf Maderer flankte, der jedoch über das Gehäuse köpfte. Die Rosenheimer, die so dringend Punkte brauchen, hatten in der zweiten Halbzeit doch Probleme sich Chancen zu kreieren und konnten nicht mehr an ihre starke erste Hälfte anknüpfen. Eher war es weiter Jabiri, der immer wieder Chancen für Schweinfurt erarbeitet, diese jedoch nicht zur Vorentscheidung nutzen konnte. 

Dadurch, dass Jabiri immer wieder scheiterte, blieb die Begegnung bis zum Schluss spannend, doch die Rosenheimer konnten einfach nicht mehr richtig zwingend werden und mussten so die nächste knappe Niederlage hinnehmen. Mit einer effizienteren Chancenverwertung wäre auch hier beim klaren Favoriten mehr drinnen gewesen. 

Quelle: rosenheim24.de

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