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Wallner-Rot nach drei Minuten, Ammari und Rosenzweig nutzen Überzahl

Nach 87. Minuten Überzahl: Buchbach entscheidet Derby für sich!

Brachte den TSV Buchbach auf die Siegerstraße: Sammy Ammari (vorne).
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Brachte den TSV Buchbach auf die Siegerstraße: Sammy Ammari (vorne).

Rosenheim - Endlich war es soweit und das Derby zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem TSV Buchbach stand an. Am Ende hatten die Gäste aus Buchbach das nötige Glück auf ihrer Seite, denn obwohl die Rosenheimer bereits nach drei Minuten eine rote Karte sahen, waren die Hausherren ebenbürtig.

Bereits die erste Aktion der Begegnung sollte mit die spielentscheidende der Partie sein. Vor den 720 Zuschauern brachte Chris Wallner einen Buchbacher Spieler an der Strafraumgrenze zu Fall. Weil dieser alleine auf dem Weg zum Tor war, wird der Rosenheimer wegen einer Notbremse vom Platz gestellt. Den fälligen Freistoß aus knapp 18 Metern setzte Maximilian Drum knapp neben das Rosenheimer Tor. Die Buchbacher hatten - auch wegen der Überzahl - zwar mehr Spielanteile und Ballbesitz, allerdings konnten die Gäste wenig Zwingendes gegen die Rosenheimer, die taktisch sehr diszipliniert spielten, erzeugen. 

Es waren auch die Rosenheimer, die für die nächste gefährliche Situation sorgten. Die 27. Minute war gespielt, als eine Flanke von Ludwig Räuber immer länger und länger wurde, doch Buchbachs Keeper Egon Weber konnte noch klären. Zehn Minuten drauf waren es wieder die Rosenheimer, die gefährlich vors Tor kamen. Andrija Bosnjak setze sich im Strafraum gut durch und zog dann aus der Drehung aus acht Metern ins kurze Eck ab, doch Egon Weber war schnell unten und parierte. Auch in der Folgezeit fiel den Buchbacher recht wenig ein, weshalb die erste Hälfte mit der Nullnummer endete. 

Auch im zweiten Abschnitt waren es die Hausherren, die die ersten Chancen kreierten. Nach einer Freistoßflanke von der linken Seite köpfte Bosnjak für Rosenheim aus zehn Metern nur knapp neben das Buchbacher Tor. Sieben Minuten drauf, in der 52. Minute, hatte Markus Einsiedler die nächste Gelegenheit für die Sechziger. Nach einer Flanke von rechts köpfte Einsiedler aus acht Metern aufs Tor, aber Buchbachs Weber hielt erneut. 

Mit der ersten richtig großen Möglichkeit konnten die Gäste ihre Überzahl ausnutzen und das 0:1 erzielen. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kam Sammy Ammari mit dem rücken zum Tor an den Ball, drehte sich und schoss aus sechs Metern am Torwart vorbei zur Führung für den TSV Buchbach. In der 70. Minute hatte Rosenheims Georg Lenz das Unentschieden auf dem Kopf. Nach einer Flanke von der linken Seite kam Lenz aus elf Metern zum Kopfball und verfehlte nur knapp. 

In der 76. Minute kam der Gast wieder gefährlich vor das Tor der Rosenheimer. Sammy Ammari kam nach einer Kopfballvorlage an die Kugel und zog aus 12 Metern volley ab. Sein scharfer Schuss ging aber über das Tor. In der 86. Minute war es dann wieder Georg Lenz, der fast den Ausgleich erzielt hätte. Nach einem Abpraller im Strafraum zog Lenz aus sechs Metern ab, scheiterte aber am Gäste-Keeper, der zur Ecke abwehrte. 

Und wie es so oft im Fußball ist, wenn du vorne die Dinger nicht machst, dann bekommst du sie irgendwann. So auch in diesem Derby. Nach einer Flanke von der linken Seite und einem Abpraller im Strafraum landete der Ball bei Marco Rosenzweig, der aus 18 Metern flach abzog und die Kugel im linken unteren Toreck versenkte. Die 88. Spielminute war gespielt und die Entscheidung war gefallen. 

Stimmen zum Spiel:

Ognjen Zaric (Trainer TSV 1860 Rosenheim): "Nach drei Minuten war unser Matchplan nach dem Platzverweis natürlich hinüber. Aber meine Mannschaft hat Willen, Mentalität und taktische Disziplin gezeigt, weshalb wir uns eigentlich einen Punkt verdient gehabt hätten. Nach dem Rückstand müssen wir unsere Chancen nutzen und den Ausgleich machen. Danach hat Buchbach die Führung routiniert über die Zeit gebracht und mit dem zweiten Tor das Spiel entschieden."

Anton Bobenstetter (Trainer TSV Buchbach): "Wir waren trotz der langen Überzahl nicht viel besser als Rosenheim und haben uns nur wenige Chancen herausgespielt. Durch die Rote Karte war bei Rosenheim der Vorwärtsdrang nicht ganz so stark. Dennoch hatte der Gegner gute Chancen, um das 1:1 zu erzielen. Letztlich hatten wir das Glück auf unserer Seite und konnten mit dem 2:0 das Spiel entscheiden. Ein Unentschieden wäre sicher gerecht gewesen."

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