PM: FC Memmingen - TSV 1860 Rosenheim: Vorschau

1860 Rosenheim reist selbstbewusst zum Tabellenfünften

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Der TSV 1860 Rosenheim ist heiß auf den Rückrundenstart beim FC Memmingen.

Memmingen - Am 23. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Montag, den 4. März um 20.15 Uhr beim FC Memmingen antreten. Die Partie wird live auf Sport1 übertragen.

Da wartet zum Auftakt gleich mal ein ganz dicker Brocken für die Sechziger – das Team aus der Innstadt tritt unter neuer Regie beim Spitzenteam aus Memmingen an. Und wenn zum so unüblichen Zeitpunkt am Montagabend um 20.15 Uhr die Begegnung durch Schiedsrichter Patrick Hanslbauer in der Arena angepfiffen wird, ist natürlich auch der TV-Sender Sport1 live mit dabei. Was für ein fantastischer Rahmen für die erste Partie nach der so langen Winterpause in der Regionalliga.

Ja, es hat sich in den Lägern der Kontrahenten so einiges in Sachen Personal in den letzten Monaten getan. Beim Gast aus dem Voralpenland sitzt ein neues Trainer-Duo auf der Bank. Nach dem man sich von Trainer Ogi Zaric in beidseitigem Einvernehmen zu Jahresbeginn trennte, übernahm dessen Co. Thomas Kasparetti das Kommando. Ihm zur Seite steht Gerald Straßhofer, der vom SB Chiemgau Traunstein an die Mangfall wechselte.

Memmingen muss in Zukunft auf Rochelt verzichten

Auch bei den Gastgebern gibt’s Neuigkeiten auf Trainer-Ebene, der so erfolgreiche Stephan Baierl – wurde zum Trainer des Jahres 2018 gewählt - verlässt zum Saisonende den Verein und übernimmt den Posten des sportlichen Leiters beim dem SSV Ulm 1846. Außerdem verloren die Schwaben mit Jannik Rochelt einen äußerst hochtalentierten und torgefährlichen Spieler (8 Saisontreffer) an den Liga-Konkurrenten FC Bayern München II. Verpflichten konnten die Memminger während der Winterpause hingegen den früheren Rosenheimer Nicholas Helmbrecht (vom TSV 1860 München), Natsuhiko Watanabe (VfR Aalen) und Georgios Manolakis (SSV Ulm).

Zufriedenstellende Vorbereitung bei den Rosenheimern

Die Heimelf kann also schon eine gewaltige Qualität an Spielern aufbieten, was sich jedoch in den bisherigen Testspielen in 2019 nicht immer zeigte. Zwei Siegen, stehen zwei Niederlagen sowie ein Unentschieden gegenüber. Allerdings sind Ergebnisse in der Vorbereitung grundsätzlich nur von zweitrangiger Bedeutung. Auch die Rosenheimer können unterschiedlichste Ergebnisse und Leistungen aus den letzten sechs Wochen vorweisen. Den beiden Unentschieden zu Beginn (VfR Garching und FC Juniors OÖ, je 1:1) folgten während des Trainingslagers in der Türkei zwei unglückliche 0:1 Niederlagen gegen Teams aus Dänemark und Kasachstan. Allerdings konnten die letzten drei Begegnungen am Stück siegreich gestaltet werden. Dem 11:0 (!) gegen den Bezirksligisten aus Bad Endorf folgten am zurückliegenden Wochenende ein 3:0 gegen den SV Wörgl sowie ein 2:1 Sieg beim TSV 1860 München.

Somit verlief die Vorbereitung auf Seiten der Gäste durchaus zufriedenstellend. „Wir liegen bisher wirklich gut im Plan und wollen auch in Memmingen, bei einem wahrlich starken Gegner, der eine überragende Runde spielt, möglichst sogar dreifach punkten. Es wird sicherlich eine sehr spannende Aufgabe vor einer guten Kulisse und zudem als Zuckerl live im Fernsehen übertragen. Wir sind körperlich und mental gut drauf, haben eine super Stimmung im Team und wollen einen Start nach Maß in die für uns zwölf Finalspiele um den Klassenerhalt hinlegen“, so der selbstbewusste neue Chefcoach der Rosenheimer Thomas „Kapo“ Kasparetti.

1860 will positiv ins neue Jahr starten

Neuzugang Luftetar Mushkolaj – auch einfacher „Lufti“ genannt - hat sich mittlerweile bestens integriert und zählt mit ziemlicher Sicherheit zum Kader der Sechzger-Truppe. Neben dem noch rotgesperrten Chris Wallner fehlen dem Trainer-Duo Kasparetti / Straßhofer auch die beiden Jungspunde Adel Merdan (Kreuzbandanriss) und Bruno Goncalves (Sprunggelenksverletzung) verletzungsbedingt. Zudem ist der Einsatz von Yannick Tobias noch nicht ganz sichergestellt, jedoch sollten seine Knöchelprobleme bis Montagabend ausgeheilt sein. Ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung.

Ein gutes Spiel sowie vor allem ein erfolgreicher Start in 2019 wäre für die Kasparetti-Elf eine tolle Sache. Dem Punktekonto von aktuell 22 Zählern sollten schon unbedingt weitere hinzugefügt werden, dafür sind jedoch zwingend Tore erforderlich. Die so magere Ausbeute von 18 Saisontreffern ist schnellstens auszubauen, ansonsten wird es sehr schwer. Damit müssen Kapitän und Abwehrchef Matze Heiß sowie vor allem seine Angreifer-Kollegen möglichst schon in Memmingen beginnen. Auch wollen die Rothosen die bittere 1:4 Heimschlappe aus der Vorrunde wieder wettmachen, bei der man lange Zeit bis zum Platzverweis gegen Omer Jahic ebenbürtig agieren konnte.

Für die Fans des TSV 1860 Rosenheim, die nicht live vor Ort dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, ab 19:00 Uhr das Spiel im Sportheim am Jahnstadion beim Public Viewing zu verfolgen. Für das leibliche Wohl haben Mario und Claudia bestens gesorgt.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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