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PM: FC Ingolstadt II - SV Wacker Burghausen

Burghausen muss an der Effizienz arbeiten

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Trainer Wolfgang Schellenberg hofft auf mehr Effizienz vor dem Tor.

Ingolstadt - Unangenehme Aufgabe für den SV Wacker Burghausen zum Start in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Bayern: Der Tabellenvierte gastiert am Samstag um 16 Uhr beim FC Ingolstadt II, der in den letzten neun Begegnungen nur einmal bezwungen werden konnte.

„Wir haben Ingolstadt zum Saisonauftakt geschlagen und wollen auch dieses Mal etwas mitnehmen“, sagt Burghausens Trainer Wolfgang Schellenberg.

Nach einem frühen Doppelschlag durch Lukas Aigner und Julien Richter setzte sich Burghausen Mitte Juli im ersten Saisonspiel gegen die Kleinen Schanzer mit 2:1 durch. Während Wacker gleich vier weitere Siege folgen ließ, erwischte Ingolstadt einen miserablen Start, der Trainer Ersin Demir am siebten Spieltag bei nur vier Punkten den Job gekostet hat. Sein Nachfolger Tobi Strobl kassierte zwar im ersten Spiel unter seiner Regie auch gleich eine 0:1-Niederlage in Bayreuth, schaffte aber in den nächsten sieben Spielen fünf Siege und zwei Unentschieden, ehe es am 20. Oktober eine 1:4-Schlappe in Schweinfurt gab. „Ich habe ja schon zum Saisonstart gesagt, dass Ingolstadt am Ende im oberen Drittel stehen wird“, ist Schellenberg von der Qualität des Gegners überzeugt und sieht die Ingolstädter, die derzeit bei 22 Punkten auf Platz zehn stehen, auch weiterhin auf dem Weg nach oben: „Diesen Weg wollen wir am Samstag aber unterbrechen.“

Die Gäste haben in dieser Woche nach dem Montagsspiel bei Tabellenführer Bayern München II nur ein reduziertes Trainingsprogramm absolviert. Immerhin: Sascha Marinkovic konnte dabei schon wieder fast alles mitmachen, hat sich aber bei den Zweikämpfen noch zurückgehalten. Schellenberg: „Er braucht sicher noch eine Woche.“ Daniel Hofstetter ist ebenfalls noch keine Option und Christoph Schulz, der bei der ärgerlichen 1:2-Niederlage am Montag nach 51 Spielen erstmals nicht in der Startformation stand, konnte wegen einer Fleischwunde nicht trainieren und wird wohl in Ingolstadt erneut nicht beginnen. Sein „Ersatzmann“ Matthias Stingl hat seine Sache im Grünwalder sehr gut gemacht, doch Schellenberg macht kein Hehl daraus, dass er den Niederbayern lieber im Mittelfeld sehen würde. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass Julien Richter wieder in die Starformation stehen wird, ansonsten plant Schellenberg keine großen Änderungen.

Als die große Stärke des Gegners, der überwiegend in einem mutig ausgerichteten 3-5-2 agiert, sieht Schellenberg die bärenstarken Offensive. Der erst 18-jährige Fatih Kaya hat bei 13 Einsätzen bereits acht Treffer erzielt, der zwei Jahre ältere Amar Sulic bringt es immerhin auf fünf Buden. Serhat Imsak, der im Hinspiel den späten Anschlusstreffer erzielt hat, sind zwar bislang nur drei Tore gelungen erzielt, der 19-Jährige ist aber ebenso beweglich und wieselflink wie seine beiden Angriffskollegen, Dazu kommt noch Patrick Hasenhüttl, der mit 21 Jahren schon der Routinier im Angriff ist. „Das offensive Spiel der Ingolstädter ist nur schwer zu verteidigen“, weiß Schellenberg, der natürlich auch die übrigen Vorzüge der Mannschaft kennt. Mit Fabijan Buntic haben die Gastgeber einen überragenden Keeper, mit Kapitän Jonatan Kotzke einen erfahrenen Strategen und mit Patrick Sussek ein Supertalent in ihren Reihen.

„Für uns geht es darum weiter guten Fußball zu zeigen und gleichzeitig erfolgreich zu sein. Diese Mischung müssen wir wieder finden“, sagt Schellenberg, dessen Mannschaft jetzt seit drei Runden auf einen Sieg wartet: „Wir haben nach dem Bayernspiel viele Komplimente bekommen, Punkte wären mir lieber gewesen. Wir hatten ja noch vier klare Chancen, um ein weiteres Tor zu machen. In dieser Liga, die immer mehr zu einer verkappten Profiliga wird, geht es in jedem Spiel eng zu. Die Spiele stehen überwiegend auf hohem Niveau, der Ausgang ist fast immer ungewiss, das macht es brutal interessant, aber eben auch sehr schwer, wenn man seine Chancen nicht nutzt.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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