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Burghausen verzweifelt an Fabijan Buntić

Schellenberg: "Man kann auch über Gelb reden, aber nicht über Rot"

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Ingolstadt -Zweite Niederlage in Folge für den SV Wacker Burghausen in der Regionalliga Bayern: Nach dem 0:1 beim FC Ingolstadt II steckt die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg, die aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt holen konnte, in einer Ergebniskrise.

„Wenn man die Chancen nicht nutzt, hat man die Punkte letztlich auch nicht verdient. Da ist es mühselig zu diskutieren“, gestand Schellenberg nach der Partie, in der sein Team nach dem Seitenwechsel auf ein Tor spielte aber Ingolstadts Keeper Fabijan Buntić nicht überwinden konnte. „Wir haben einen hervorragenden Torhüter, der dann auch mal einen Unhaltbaren hält“, wusste auch Ingolstadts Trainer Tobi Strobl bei wem er sich bedanken musste.

Die erste Halbzeit war von Taktik geprägt, keine der beiden Mannschaften konnte sich da vor dem Tor des Gegners richtig gefährlich in Szene setzen. Mit einem platzierten Schuss aus gut 20 Metern erzielte aber FCI-Torjäger Fatih Kaya in der 41. Minute den Führungstreffer für die Gastgeber und so sagte Strobl: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir standen gut gestaffelt. Es war ein enormer Fortschritt gegenüber dem Spiel gegen Heimstetten.“ Schellenberg sprach dagegen von einer ausgeglichenen ersten Hälfte auf Augenhöhe: „Nach der Pause haben wir dann Einbahnstraßen-Fußball gespielt.“

Aigner fliegt (wohl) unberechtigt vom Platz

Lukas Aigner hatte in der 53. Minute die erste gute Gelegenheit, köpfte jedoch neben den Kasten, dann folgte der erste große Auftritt von Buntić, der einen Kracher von Matthias Stingl aus kurzer Distanz mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte (59.). Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Hausherren und in der 65. Minute war es erneut Aigner, der einen Kopfball über den Querbalken setzte. Neun Minuten später war für den Burghauser „Sechser“ die Partie dann aber nach einem Foul an Patrick Hasenhüttl im Mittelfeld beendet. „Lukas hat gegrätscht, hat gemerkt, dass er zu spät war und zurückgezogen. Es war ein Foul. Man kann auch über Gelb reden, aber nicht über Rot“, so Schellenberg, der berichtete: „Selbst der gegnerische Trainer ist zum Linienrichter gegangen und hat dort gesagt, dass er seinem Chef mitteilen solle, dass das keine Rote Karte war.“

"Ein Sieg am Samstag ist Pflicht"

Trotz Unterzahl machte Wacker weiter Druck, konnte aber Buntić, wahrscheinlich der beste Keeper der Liga, nicht überwinden: In der 83. Minute entschärfte der Ingolstädter Schlussmann mit einer sensationellen Parade einen Schuss von Can Coscun, der eingewechselte Thomas Winklbauer machte dann ebenfalls noch Bekanntschaft mit den Fangkünsten von Buntić, der zudem in der Nachspielzeit einen gut und scharf getreten Freistoß von Muhamed Subasic aus 20 Metern unschädlich machte.

„Es wiederholt sich. Wir verschenken die Punkte, weil wir die Tore die nicht machen“, so die bittere Erkenntnis von Schellenberg, der seinem Team ansonsten keinen Vorwurf machen konnte: Wille und Einsatz haben gepasst, auch die spielerischen Lösungen sind vor allem nach der Pause nicht zu kurz gekommen. Durch die Niederlage ist der Rückstand auf den Tabellenzweiten VfB Eichstätt, der ja den FC Bayern München II im Grünwalder mit 3:0 entzaubert hat, auf fünf Punkte angewachsen „Ein Sieg gegen Pipinsried am Samstag ist jetzt Pflicht“, sagt Schellenberg, der das Rennen um Platz zwei und damit um den möglichen Einzug in den DFB-Pokal so lange wie möglich offen halten will.

MB

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