Vorschau: FC Augsburg II - TSV Buchbach

Buchbach-Trainer Raupach: "Wollen in Augsburg anschreiben"

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Szene aus dem Hinspiel: Aleks Petrovic attackiert Marcus Pöllner. Im Hintergrund: Marco Rosenzweig und Daniel Maus.

Augsburg - Zum Rückrundenstart in der Fußball-Regionalliga Bayern gastiert der TSV Buchbach am Samstag um 14 Uhr beim FC Augsburg II. „Wir wollen da auf jeden Fall Punkte anschreiben, wir haben ja das Auftaktspiel verloren und wollen auf gar keinen Fall gegen ein Team wie Augsburg II komplett leer ausgehen“, sagt Buchbachs Trainer Markus Raupach.

Der muss seinen ohnehin seit Wochen dezimierten Kader nach neuen Optionen durchsuchen, fallen doch neben den Verletzten auch Thomas Breu und Maxi Drum wegen Sperren weg. Muss Drum nur eine Gelbsperre absitzen, so wurde Breu nach seiner roten Karte gegen Rosenheim gleich für drei Spiele gesperrt. „Das ist viel zu hart, zumal ich auch nach dem Studium der Videobilder der Meinung war, dass es eine gelbe Karte auch getan hätte“, so Raupach, dem es auch für den Angreifer leid tut: „Thommy war gerade klar auf dem aufsteigenden Ast.“ Mit Patrick Walleth und Stefan Denk kommen immerhin zwei Spieler nach ihren Sperren zurück und auch Markus Grübl könnte erstmalig nach seinem Nasenbeinbruch wieder im Team stehen und mit Maske spielen. Weiterhin kein Thema sind Jonas Wieselsberger, Marin Culjak und Moritz Sassmann. „Ich glaube nicht, dass wir die drei Spieler noch vor dem Winter spielfit kriegen“, sagt Raupach, dem eine positive Überraschung natürlich gelegen käme: „Wir wollen das nicht ausschließen, aber wichtig wäre für uns, dass die Jungs nach der Winterpause richtig Gas geben können.“

Buchbach steht "Hammer-Programm" bevor

Mit der Partie in Augsburg stehen für die Buchbach noch fünf Spiele auf dem Programm, die es in sich haben. Nächste Woche kommt der FV Illertissen, der sich wie Augsburg im Aufwind befindet, danach geht’s nach Nürnberg, ehe der Tabellenzweite Bayreuth in der SMR-Arena erwartet wird. Und zum Abschluss müssen die Rot-Weißen zu Tabellenführer Türkgücü. Raupach: „Das ist schon ein Hammer-Programm.“ Bei dem Selcuk Cinar wohl die letzten beiden Begegnungen fehlen wird, da er sich einer Operation der instabilen Schulter unterziehen wird. Raupach: „Bei aller wöchentlichen Brisanz müssen wir auch perspektivisch denken. Je eher sich Selcuk operieren lässt, um so eher ist er auch im Frühjahr wieder dabei.“

Sieben Punkte Vorsprung haben die Rot-Weißen vor dem Duell am Samstag in der Rosenau, doch Raupach lässt davon nicht blenden: „Die Augsburger haben ganz andere Möglichkeiten als wir und wurden einige Mal unter Wert geschlagen.“ 27 Spieler hat Raupachs Spezl Josef Steinberger in dieser Saison schon eingesetzt, soviel Spieler umfasst der Buchbacher Kader nicht einmal annährend. „Bei uns müssen neun Mann eigentlich immer spielen, denen können wir gar keine Pause geben. Diese Spieler gehen oft über ihre Grenzen. Das spricht einfach für die Mentalität dieser Mannschaft. Und das trifft auf jeden Einzelnen zu“, erklärt der Coach, der bei seinem Team Vorteile in der Routine sieht, während er beim Gegner Pluspunkte in Sachen Technik, Laufvermögen und Kaderstärke ausmacht. Raupach: „Man hat das ja beim Hinspiel gesehen, als Kilian Jakob von der Bank kam und uns noch zwei Tore eingeschenkt hat.“ Beim 3:0 letzte Woche gegen Memmingen, bei dem Hendrik Hofgärtner schon nach zehn Minuten Rot sah, saß Jakob ebenso wie Sebastiano Nappo auch erst mal auf der Bank. „Das sind in vielen anderen Mannschaften absolute Stammkräfte“, neidet der Buchbacher Trainer Steinberger ein wenig die Möglichkeiten.

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Pressemitteilung TSV Buchbach (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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