Stadt Burghausen signalisiert Bereitschaft

Trägt Türkgücü München seine Heimspiele künftig in der Wacker-Arena aus?

Burghausen - Das Stadion-Thema beschäftigt Türkgücü München bereits seit Monaten und könnte einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga verhindern. Da sowohl das Grünwalder- als auch das Olympiastadion nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehen, könnte der Münchner Verein in der kommenden Saison seine Heimspiele in Burghausen austragen.

Drittliga-Fußball in Burghausen? Seit dem Abstieg 2014 gibt es in der Wacker-Arena keinen Profi-Fußball mehr, aber das könnte sich im Herbst dieses Jahres ändern: Der designierte Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München könnte nämlich seine Heimspiele in Burghausen austragen. „Wir stehen der Sache aufgeschlossen gegenüber und haben unsere grundsätzliche Bereitschaft erklärt“, sagt Werner Lechner, Geschäftsstellenleiter der Stadt Burghausen.


Absagen bereits aus Ingolstadt, Augsburg und Unterhaching 

Die Spielstätten-Problematik begleitet Türkgücü München schon seit Monaten, ist doch das Wunschstadion an der Grünwalder Straße schon mit den Drittligisten TSV 1860 München und FC Bayern München II belegt und stünde dem Regionalliga-Spitzenreiter nur sporadisch zur Verfügung. Nach Absagen aus Ingolstadt, Augsburg und Unterhaching musste sich Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny also auf die Suche nach alternativen Spielstätten machen und so wurde nach Gesprächen mit der Stadt München eine Wiederbelebung des Olympiastadions ins Spiel gebracht, in dem seit 15 Jahren nicht mehr Fußball gespielt wird. 

Wacker-Arena erfüllt die infrastrukturellen Voraussetzungen

Die Problematik dabei: Auch das Olympiastadion, in dem zu normalen Zeiten viele Konzert vor vielen tausenden Fans stattfinden, steht nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Und genau an diesem Punkt tritt nun Burghausen, aber auch angeblich Würzburg, auf den Plan. Die Wacker-Arena, die sich im Besitz der Stadt Burghausen befindet, wäre für Türkgücü eine Spielstätte, die uneingeschränkt zur Verfügung steht, so wie es der DFB fordert. Eine Kollision mit den Heimspielen von Regionalligist Wacker Burghausen droht dabei nicht. Lechner: „Die Verbände haben bereits signalisiert, dass die Spielpläne so abgestimmt werden, dass Burghausen und Türkgücü nicht an einem Wochenende Heimspiele austragen, sondern versetzt.“ 


Ob Burghausen nun den Zuschlag bekommt, wird wohl in dieser Woche nicht mehr entschieden. Unabhängig von aktuellen Genehmigungsvorbehalten und den schwer einschätzbaren Wunschvorstellungen von Türkgücü-Präsident Hasan Kivran böte die Wacker-Arena als ehemaliges Zweitligastadion auf jeden Fall die infrastrukturellen Voraussetzungen.

MB

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)



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