Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wegen Corona-Krise

"Uns blieb nichts anderes übrig" - FC Zell am See steigt freiwillig ab

Zell am See - Der FC Zell am See geriet wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage. Nun gab der Club den freiwilligen Abstieg bekannt. "Uns blieb leider nichts anderes übrig", bedauert FC-Obmann Harald Crepaz die Entscheidung.

Die Corona-Pandemie hat auch den Amatuerfußball in Österreich lahm gelegt. Der Fußballverband entschied sogar, die Saison im Amateurfußball komplett abzubrechen, nur die 1. und 2. Bundesliga und der ÖFB-Pokal sollen noch zu Ende gespielt werden. Nun hat es den ersten Verein im Salzburger Fußball erwischt. Der FC Zell am See gab bekannt, dass er freiwillig in die 2. Klasse Süd/West absteigen wird. " Schweren Herzens werden wir heute noch den freiwilligen Abstieg beim Salzburger Fußballverband (SFV) einreichen und einen Antrag auf einen Neustart in der 2. Klasse Süd/West stellen", sagte Harald Crepaz, Obmann des FC, gegenüber salzburg24.at.

Da derzeit kein Spielbetrieb stattfindet und keine Einnahmen erzielt werden können, geriet der Club in finanzielle Schieflage. Zudem können in diesem Jahr beide Seefeste sowie höchst wahrscheinlich das Trainingslager des Bundesligisten Bayer Leverkusen nicht stattfinden. Dem Verein fehle deshalb laut Crepaz ein mittlerer fünfstelliger Betrag, den der FC in diesem Jahr nicht mehr aufbringen kann. "Da zudem einige Spieler nicht auf ihr Geld verzichten wollten, bleibt uns leider nichts anderes übrig", so der FC-Obmann weiter. "Es geht nicht mehr. Früher haben wir das Geld im Frühjahr immer ein bisschen zusammengebettelt, aber nun können wir keine zwei Kampfmannschaften mehr für den Spielbetrieb anmelden." Crepaz und der restliche Vorstand versuchen dennoch positiv in die Zukunft zu schauen.

Auch SAK 1914 hat finanzielle Probleme

Auch der Fußballverein SAK 1914 tritt die Corona-Krise hart. Der Club hat alle Verträge mit Spielern und Trainer aufgelöst, um den Verein vor eine Insolvenz zu bewahren. "Da wir keine Einnahmen haben, sahen wir uns zu diesem harten Schritt gezwungen", sagt SAK-Obmann Josef Penco.

Die Spieler wollen das aber nicht so hinnehmen und lassen sich laut salzburg24.at von der Vereinigung der Spielergewerkschaft rechtlich beraten.

ma

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Kommentare