Raubling: Hoffen auf "Erlösung"

Erneut kommt es zu einem tabellarischen Nachbarschaftsduell im Inntalstadion, wenn der TuS Raubling als Tabellenelfter den Tabellenzwölften aus der Grenzstadt Freilassing am 1. Mai um 19:30 Uhr zu Gast hat.

Wann wird der Torbann gebrochen? Diese Frage stellt sich die Erste Mannschaft des TuS Raubling derzeit, nachdem man in den letzten Partien ohne eigenen Torerfolg geblieben ist. Trotz vieler Bemühungen rennen die Pritzl-Schützlinge einem eigenen Treffer seit dem „Heimspiel“ gegen den 1. FC Miesbach hinterher und hoffen nun auf die Erlösung gegen den ESV Freilassing.

Wenn man selbst keine Tore macht, wird es auch mit dem Punktesammeln schwierig. Man braucht kein Prophet sein um mit dieser Weisheit aufzuwarten. Zwar zeigte sich der TuS vor Wochenfrist beim heimstarken TSV Ottobrunn deutlich engagierter als noch zuletzt und konnte zumindest einen Punkt mitnehmen, doch wäre ein Sieg gegen den ESV Balsam auf die zuletzt doch arg geschundenen Spielerseelen.

Unnötige Niederlagen zeichnen das Bild

Den Gästen ereilte eine ähnliche Entwicklung wie dem TuS Raubling was die Tabellensituation betrifft. Nach einer starken Vorrunde und zwischenzeitlich Rang 2 in der BZL Ost (6. Spieltag), wurde die Mannschaft um Trainer Fraisl vor allem zwischen dem 13. und 21. Spieltag etwas nach unten durchgereicht.

Der ESV zeigte hier vor allem ein sehr schwankendes Leistungsbild, auch etwas was beim TuS bekannt sein sollte, da man unter anderem am 16. Spieltag ein 4:4 gegen den designierten Meister vom SB Chiemgau Traunstein erzielte, aber unmittelbar danach eine Niederlage gegen den TSV Waging einstecken musste. Auch unnötige Niederlagen wie gegen den bereits feststehenden Absteiger vom SB Rosenheim II zeichnen das Bild der Eisenbahner in der Rückrunde.

Zeit für die Revanche

Zuletzt zeigte sich die Fraisl-Elf aber wieder deutlich formverbessert und tat vor allem im heimischen ESV Stadion prächtig etwas fürs eigene Torverhältnis. Kantersiege von 11:0 gegen Amerang oder am letzten Spieltag mit 7:0 gegen den SV Heimstetten II lassen natürlich aufhorchen und müssten Warnung genug sein für den TuS, die Gäste von der Grenze zum Salzburger Land bloß nicht zu unterschätzen.

Die Hinrundenpartie am 12. Spieltag konnte der ESV auf heimischen Geläuf bereits mit 3:1 für sich entscheiden, also schon Grund genug für eine kleine Revanche. Personell werden die Inntaler mit einem ähnlichen Kader wie zuletzt in Ottobrunn in den Spieltag gehen, sodass auch wieder auf die erfahrenen Kräfte wie Buchner und Ecker zurückgegriffen werden kann.

Pressemitteilung TuS Raubling

Quelle: rosenheim24.de

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