Punkten im „Grünwalder“ darf kein Tabu sein

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Aus der Vorsaison: Buchbach (rot) misst sich mit den Junglöwen (weiß)

Buchbach am Samstag um 14 Uhr bei den kleinen Löwen - Leberfinger fraglich

Wenn der TSV Buchbach am Samstag um 14 Uhr im „Grünwalder“ bei den Junglöwen antritt, ist die Zielvorgabe klar. „Wir müssen auf alle Fälle was mitnehmen“, sagt Trainer Anton Bobenstetter vor dem vorletzten Hinrunden-Spieltag in der Fußball-Regionalliga Bayern.

Punkte sammeln auf Giesings Höhen darf für die Rot-Weißen kein Tabu mehr sein, in den drei bisherigen Heimspielen gegen Buchbach haben freilich immer die kleinen Löwen das bessere Ende für sich gehabt. Das soll sich jetzt ändern: Zumal es ja für die Sechziger in dieser Saison auch nicht rund läuft. Die haben ja gerade mal einen Punkt mehr als die Buchbacher auf dem Konto.

Zahlreiche Profis als Unterstützung?

Die Schwierigkeit ist: „Wir wissen überhaupt nicht, wer bei den Löwen spielt, aber das weiß mein Freund Daniel Bierofka sicher auch noch nicht“, sagt Bobenstetter, da ja der neue Zweitliga-Trainer Benno Möhlmann bei seinem Einstand sowohl Sertan Yegenoglu als auch Emanuel Taffertshofer in die Startelf berufen hat und zudem die Profis bereits am Freitag in Fürth ran müssen. „Wir gehen jetzt mal davon aus, dass die Spieler, die am Freitag auf der Bank sitzen, gegen uns spielen werden“, so Bobenstetter, der sein Team also ziemlich kurzfristig auf den Gegner einstellen muss.

Knackpunkt bei den Jung-Löwen ist in dieser Saison, wie schon in der Rückrunde der vergangene Spielzeit die Chancenverwertung. Große Teile des Offensiv-Personals wurden zu den Profis hochgezogen, andere, wie etwa Peter Kurzweg (Würzburger Kickers), haben den Verein verlassen. Mit fünf Treffern ist Nico Karger noch der erfolgreichste Torschütze der Bierofka-Elf, der es bislang selten gelungen ist die spielerische Überlegenheit in die adäquate Anzahl an Treffern umzumünzen.

"Drei Punkte sind der Wahnsinn"

„Wir hoffen natürlich, dass das gegen uns auch so bleibt. Es entscheiden ja in dieser starken Liga oft nur Nuancen, wie man bei unserem Spiel gegen Bayreuth gesehen hat, als wir zwar 11:0-Ecken hatten, aber keine Punkte bekommen haben“, so Bobenstetter, der gleich den Quervergleich bemüht: „Wir wissen natürlich, dass die Löwen eine ganz andere Qualität im Kader haben als Bayreuth, schließlich hat sich  auch 1860 vor 14 Tagen mit 4:0 in Bayreuth durchgesetzt.“

Wichtig für die Rot-Weißen wird sein, dass sie ausnahmsweise mal nicht in Rückstand geraten, denn das kostet nicht nur Kraft, sondern auch Nerven. Bobenstetter: „Das hat uns schon einige Punkte gekostet, aber so ist das nun mal in dieser engen Liga. Ich kann der Mannschaft auch keinen Vorwurf machen, sie arbeitet im Training und in jedem Spiel richtig gut, der Inhalt stimmt, aber eben das Punktekonto nicht ganz. Wir stehen ja nur ganz knapp über dem Strich, deswegen müssen wir unbedingt was holen. Jeder Punkt ist ungeheuer wichtig und Dreier sind der Wahnsinn.“

Drofa wieder an Bord, Leberfinger fraglich

Noch nicht ganz sicher ist, ob Thomas Leberfinger bis zum Samstag einsatzfähig ist. „Das wird knapp“, sagt Bobenstetter, der nach abgelaufener Rotsperre wieder auf Thomas Breu zurückgreifen kann. Angreifer Patrick Drofa, der sich gegen Bayreuth eine Platzwunde zugezogen hat, wurde genäht und steht trotz der Fäden in der Wunde zur Verfügung. Und sollten die Buchbacher tatsächlich mal in Führung gehen, könnte Drofa bei Kontern mit Sicherheit öfter den Turbo zünden als es zuletzt gegen Bayreuth der Fall war.

MB.   

Quelle: rosenheim24.de

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