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Petting: Bälle, Babbel und LaBrassBanda

Stefan Dettl (li.) mit seinem Trainer Markus Babbel.
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Stefan Dettl (li.) mit seinem Trainer Markus Babbel.

Europameister als Stargast in Petting

Sie haben richtig gehört: Der ehemalige Fußball-Profi Markus Babbel stand als Trainer der Mannschaft um Stefan Dettl und Keller Steff am Spielfeldrand. Wie es dazu kam:

Um sich für ein Konzert der Bierzelttour von LaBrassBanda zu bewerben, hatte sich der TSV Petting etwas Besonderes einfallen lassen. Mit einer Video-Botschaft wollten sie die Musiker von ihrer Gemeinde überzeugen. Doch womit sie bestimmt nicht gerechnet hatten: Die Band wollte nicht nur zum musizieren kommen, sondern auch in einem Fußball-Spiel gegen die Hobby-Kicker antreten. Gesagt, getan.

Babbel wird zum Überraschungs-Gast

Und so kam es an diesem Mittwoch zu einem Duell der etwas anderen Art. Auf der einen Seite eine Mannschaft mit LaBrassBanda, Keller Steff und Band und der Mundwerk-Crew. Und auf der anderen Seite schickte der TSV sein Film-Team - die das Bewerbungs-Video gemacht hatten - aufs Feld. Doch was die Pettinger nicht wussten: Steffan Dettl hatte sich professionelle Unterstützung, in Person von Markus Babbel, an den Spielfeldrand geholt. Doch ob das soviel gebracht hat?

Los ging es um 18 Uhr mit dem Anstoß im Planschbecken für LaBrassBanda. Nach dem ersten Abtasten der beiden Mannschaften ging es dann auch gleich richtig zur Sache. Mit der Nummer 63 schickte der TSV Petting "Mücke" auf das Spielfeld. Und wie sein Vorbild Bud Spencer aus dem Film "Sie nannten ihn Mücke" fing er auch sofort an, die Gegner aufzumischen. Nach wenigen Minuten stand "Mücke" dann plötzlich alleine vor dem leeren Tor und schon klingelte es zum ersten Mal im Kasten von LaBrassBanda.

"Es hat am Trainer gelegen"

Nach einem ausgiebigen Jubel mit Tanzeinlage, Wasserrutsche und Schwimmeinlage ging es dann weiter mit dem Fußball-Spiel. Aber lange hielt die Freude nicht beim TSV, denn schon wenige Minuten später sorgte Philipp Lenner für den Ausgleich. Bis zur Halbzeit ging es Schlag auf Schlag und mit einem 3:3-Unentschieden verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabine.

In der zweite Hälfte machte dann der TSV kurzen Prozess mit LaBrassBanda und spielte sich in kürzester Zeit eine komfortable 5:3-Führung heraus. Höchste Zeit für Stefan Dettl und Markus Babbel, die Taktik über den Haufen zu werfen. Dettl packte seine Geheimwaffe aus und wies seine Mannschafts-Kameraden an, die Gegner festzuhalten. Und der Plan ging auf: Keller Steff holte sich beim Anstoß sofort den Ball und konnte ohne Gegenwehr bis zum Tor durchlaufen. Auf einmal stand es nur noch 5:4.

Doch der TSV stecke deshalb noch lange nicht auf und erzielte kurz darauf den Treffer zum 6:4-Endstand. Markus Babbel meinte nach der Niederlage ganz selbstkritisch: "Es hat am Trainer gelegen. Zur Halbzeit hat es noch ganz gut ausgesehen, doch ich habe nicht die richtigen Worte in der Kabine gefunden." Stefan Dettl wollte die Niederlage nicht auf sich sitzen lassen und forderte eine "Revanche, am besten noch vor unserem Konzert". Doch nach kurzem Nachdenken lenkte er ein und meinte: "Vielleicht doch besser nach dem Konzert."

Patrick Steinke / chiemgau24.de

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