Trainer Bierofka bei Löwen-Pleite gegen Jena

Fragwürdige Geste an die Tribüne: Was hat sie zu bedeuten?

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München - Mit 1:3 hat der TSV 1860 München am Sonntag sein Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena verloren und steckt damit mitten im Abstiegskampf der dritten Liga. Doch das Ergebnis blieb nicht der einzige Aufreger:

Nach dem frühen Rückstand in der 3. Minute gelang den Sechzigern nach einer guten Stunde in Unterzahl durch Niko Karger der 1:1-Ausgleich. Löwen-Trainer Daniel Bierofka freute sich über den seiner Meinung nach verdienten Ausgleich und ließ sich gleichzeitig zu einer fragwürdigen Geste hinreißen. In Richtung Haupttribüne schickte er eine deutliche Nachricht (siehe Artikelbild), die bei vielen Fans für Unverständnis sorgte, wie unser Partnerportal tz.de berichtet.

Welche Umstände Bierofka zu dieser Geste verleiteten und was er damit ausdrücken wollte, war auch am Dienstagmorgen noch unklar. Auf alle Fälle scheint die derzeitige Situation beim TSV 1860 alles andere als zufriedenstellend zu sein. 

Das scheint auch Investor Hasan Ismaik so zu sehen, der sich am Montag öffentlich äußerte und seinen "Senf" via Facebook dazu gab. "Das Wichtigste ist jetzt, dass Fans, Mannschaft und Trainerteam zusammenhalten und die äußeren Einflüsse, die leider nach wie vor bei 1860 gegeben sind, ausblenden“, schreibt Ismaik in dem sozialen Netzwerk. Er stellt den Zusammenhang, vor allem bei der Führungsetage, in Frage: "Warum halten die Löwen nicht zusammen? (...) Ich kann selbst nicht verstehen, dass immer wieder Unruhe in den Verein hinein getragen wird. Vor allem, mit welchem Ziel?"

mw/rjs/sapi/tz.de

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