Keine Kohle und daher keine Weihnachtsfeier bei 1860 München

"Es sieht so aus, dass wir uns das nicht leisten können!"

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Löwen-Trainer Daniel Bierofka (re.).

München - Beim TSV 1860 München ist mal wieder gehörig Feuer unter dem Dach. Nach dem 1:3 gegen Jena steckt der Klub mitten im Abstiegskampf der dritten Liga. Und jetzt muss der chronisch klamme Klub auch noch die Weihnachtsfeier absagen:

"Momentan sieht es so aus, dass wir uns das nicht leisten können", bestätigte Trainer Daniel Bierofka gegenüber der Bild-Zeitung. Eine erschreckende Aussage, die sicherlich wieder viele Spekulationen über die finanzielle Situation des Drittligisten auslösen wird. 

Auch an den übrigen Ecken und Enden scheint an der Grünwalder Straße gespart zu werden, wo es nur irgendwie geht: Laut dem Bericht wird die Rasenheizung am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße jetzt nur noch auf 20 statt 30 Grad hochgefahren! Ganz nach dem Motto: Jeder Euro zählt!

Die beiden Einsparungen zeigen, in welcher finanziellen Notlage sich die Löwen derzeit anscheinend (wieder) befinden. Erst Anfang Dezember hatte Investor Hasan Ismaik, der sich nach der Jena-Pleite via Facebook sehr kritisch bezüglich des Zusammenhalts bei den Löwen zu Wort gemeldet hatte, eine dringend benötigte Millionen-Zahlung bewilligt. Ansonsten hätte den Löwen Lizenz-Ärger mit dem DFB gedroht.

Bierofka, der am Sonntag beim zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich im Spiel gegen Jena mit einer fragwürdigen Geste Richtung Tribüne aufgefallen war, nimmt das Ganze übrigens mit Humor und will nun möglicherweise die Weihnachtsfeier seines Heimatsklubs SpVgg Feldmoching besuchen. Zudem wird die Mannschaft laut Bierofka jetzt wohl eine eigene Weihnachtsfeier organisieren.

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