Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger

Der "Fußballgott" sagt "Servus": Auch die Region feiert mit!

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Große Emotionen beim Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger.
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München/Rosenheim - Es war ein Abend der großen Emotionen in der Allianz Arena. Beim Abschiedsspiel von "Fußballgott" Bastian Schweinsteiger flossen viele Tränen. Auch viele ehemalige Weggefährten aus der Region fieberten mit.

Dass das Spiel zwischen dem FC Bayern und Schweinsteigers derzeitigem Klub, Chicago Fire, 4:0 (2:0) für die Münchner endete, war an diesem Abend eine völlige Randnotiz. Stattdessen stand ab 20.30 Uhr nur der "Fußballgott", wie in die Bayern-Fans in seinen 18 Jahren im FCB-Trikot nannten, im Mittelpunkt.

Ein Abend der großen Emotionen

Um Punkt 20.30 Uhr war alles angerichtet, für Bastian Schweinsteigers großen Abschied vom FCB: Elf Bayern-Spieler und zehn Kicker von Chicago Fire standen aufgereiht auf dem Rasen. Nur Schweinsteiger fehlte. Denn er kam nicht wie sonst aus dem "Gladiatoren-Tunnel" - der FC Bayern hat seinem verlorenen Sohn einen ganz besonderen Empfang bereitet.

Zu diesem Zeitpunkt stand Schweinsteiger noch auf der Tribüne. Dann ging das Licht in der ausverkauften Arena aus - nur einzelner Spot leuchtete Schweinsteiger noch einmal den Weg die Treppe hinab auf den Ort seiner größten Triumphe. Die langjährige Nummer 31 der Bayern bahnte sich den Weg durch ein Jubelspalier: Applaus brandete auf, Arme reckten sich Schweinsteiger entgegen. Dazu schallte "Paradise City" von Guns N‘ Roses durch das Stadion.

Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger in München

Nach Fotos mit seinen "Trophäen", zahlreichen Abschiedsgeschenken und vielen Umarmungen wurde endlich Fußball gespielt. Die erste Hälfte spielte Schweinsteiger als Abwehrspieler bei Chicago Fire - ehe nach der Halbzeit endlich der große Moment kam, auf den die Fans gewartet hatten: Der "Fußballgott" noch einmal im Trikot des FC Bayern!

In der 83. Minute kam Bastian Schweinsteiger dann zu der lange erwarteten Ehre: Das Tor zum 4:0 versenkte er selbst im Kasten seiner neuer Kollegen - die definitiv letzte Bude des Lokalhelden im roten Dress. Alaba, Ribéry und Co. hoben ihren Weggefährten auf die Schultern und ließen Schweinsteiger unter donnerndem Applaus der 75.000 Fans in der Arena hochleben. 

Auch zahlreiche Weggefährten aus der Region dabei

Darunter waren übrigens auch viele alte Weggefährten aus der Region. Aus seinem Heimatort Oberaudorf, wo Schweinsteiger einst mit dem Fußballspielen begonnen hatte, waren zahlreiche Kids in die Arena gekommen und hielten minutenlang ein Transparent mit der Aufschrift "Oberaudorfer Kids grüßen ihren Bastian" nach oben. Im Vorfeld des Spiels hatte es noch viel Kritik am Verhalten Schweinsteigers gegeben. Es kam sogar die Frage auf, ob er möglicherweise seinen Heimatort vergessen habe.

Oberaudorfer Kids machten mit einem großen Transparent auf sich aufmerksam.

Auch der TSV 1860 Rosenheim, bei dem Schweinsteiger vor seinem Wechsel zum FC Bayern jahrelang spielte, war mit einer großen Abordnung im Stadion. Darunter Abteilungsleiter Franz Höhensteiger, Schweinsteigers ehemaliger Jugendtrainer Franz Garhammer, der frühere Abteilungsleiter Hans Klinger oder der damalige Jugendleiter Heinz Scherer.

Schweinsteiger: "Ohne euch wäre ich nicht hier"

Das letzte Wort hatte dann der "Fußballgott" selbst - er richtete es vor allem an die "Münchner" im Stadion: "Vielen Dank, dass ihr alle hergekommen seid, und mir so einen Empfang macht. Ich bin einer von euch und werde immer einer von euch bleiben. Danke an den FC Bayern. Dass ihr mir das Spiel ermöglicht habt, bedeutet mir sehr viel." Und er ergänzte: "Meine Vergangenheit gehört nur dem FC Bayern und sonst keinem. Ohne euch wäre ich nie hier. Vielen Dank, liebe Fans."

mw/SID

Quelle: rosenheim24.de

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