Mission erfült! Waging bleibt Bezirksligist

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Werner Lorant hat mit Waging die Klasse gehalten

Hoesle erlöst TSV in der Nachspielzeit

Was die Münchener Löwen können, kann Altmeister Werner Lorant schon lange. Nach einem dramtischen Relegationsspiel gegen den ESV München hat der TSV Waging am See den Klassenerhalt geschafft und bleibt somit weiter in der Bezirksliga.

Maximilian Hoesle erzielte in der 95. Spielminute das erlösende 1:1, bei einer Niederlage wären die "Seerosen" abgestiegen gewesen. Die Eisenbahner aus der Landeshauptsadt hingegen müssen den bitteren Gang in die Kreisliga antreten.

700 Fans zittern mit

Das dramtische Endspiel um den Ligaverbleib begann aus Sicht des TSV Waging in der zweiten Halbzeit mit einem Schreckmoment. Vor knapp 700 Zuschauern auf der Waginger Sportanlage brachte Azret Hajdari den ESV in der 53. Minute mit 1:0 in Führung, lange Zeit sah es so aus, als würde Lorant seine Mission nicht erfüllen können.

Doch Hoesle wollte dem Interimscoach einen würdigen Abgang bereiten und erzielte mit dem Schlusspfiff den erlösenden Ausgleich. Damit hat Lorant seine Tätigkeit am See, die er Anfang April angetreten hatte, mit einem großen Erfolg beendet.

Herzlichen Glückwunsch an den TSV Waging am See!

Spielbericht:

Bei herrlichem Wetter sahen 750 Zuschauer ein Spiel, das kein gutes Niveau hatte, es war emotionslos.  Man merkte beiden Teams die Wichtigkeit der Begegnung an. Vornehmlich die „Seerosen“ fanden nicht in das Spiel, sie schienen eine Blockade im Kopf zu haben. Es war eine schlechte Leistung der Waginger. Die Gäste spielten befreiter auf, wenn auch auf keinem hohen Niveau. Vor dieser doch imposanten Zuschauer-Kulisse hätte man sich eine bessere Bezirksliga-Partie erwarten können. Sei es, wie es will, die „Seerosen“ bleiben durch das Tor von Maxi Hösle in der Bezirksliga. Ob das Unentschieden in der Nachspielzeit, gerecht war oder nicht, das ist eine andere Frage. Man kann die Enttäuschung der Münchner Truppe verstehen, man muss sie sogar bemitleiden. So ist einfach der Sport, ein Fußballspiel ist aus, wenn der Schiedsrichter die Begegnung abpfeift. Nach Beendigung der Begegnung kann man nur vermerken, „Der Dino HSV und die Münchner Löwen lassen grüßen“.

Zum Spielverlauf gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, es war eine Begegnung, die nicht zum Jubeln veranlasste. Die „Seerosen“ mussten früh auf Manuel Sternhuber, der mit einem Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste, verzichte. Damit war der Waginger Flügelbereich natürlich um Einiges geschwächt. In der 9. Minute musste Thomas Würnstl im Waginger Tor sein ganzes Können aufbieten, um eine Chance des ESV München zu vereiteln. In den Folgeminuten Geplänkel hin und her, die „Seerosen“ kamen einfach nicht aufs Trapez. Erst in der 22. Minute eine Chance für die Platzherren, als ein Eckball von Veit Gröbner an Freund und Feind vorbeiging. Fünf Minuten später konnte Asen Konstantinov auf Münchner Seite eine gute Chance nicht verwerten. In der 36. Minute vergab Daniel Stangl eine Chance. In der 38. Minute hätte der Führungstreffer für die Platzherren fallen müsse. Nach einem herrlichen Spielzug, der einzige Lichtblick in Hälfte eins, wurde der Abschluss von Maxi Hösle von den Gästen auf der Torlinie geklärt. Das war Glück.

Die zweite Halbzeit reihte sich nahtlos in die erste ein. Trotzdem, in der 52. Minute gingen die Münchner durch Azret Hajdari, der einen gut getimten Pass aufnahm und eiskalt verwandelte, mit 0:1 in Führung. Eine gute Chance vergab Maxi Hösle in der 64. Minute. Drei Minuten später musste Thomas Würnstl einen Schuss von Sebastian Stangl im Nachfassen klären. Das Gleiche in der 74. Minute auf der Gegenseite, als David Vormann einen Schuss von Michael Fuchs im Nachfassen klären musste. In der 86. Minute hätten die Gäste alles klarmachen können. Thomas Würnstl klärte mit einer tollen Reaktion einen Schuss von Marko Petrovic. Glück für die Waginger. Als alles schon für die Gäste gelaufen schien, dann in der 94. Minute der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Maxi Hösle. Es sei noch vermerkt, die Nachspielzeit war auf Grund vieler Unterbrechungen gerechtfertigt.

Fazit: Die Münchner werden es mit der Zeit verkraften und den Abstieg in Kauf nehmen, wenn er auch unglücklich war. Die „Seerosen“ bleiben in der Bezirksliga und werden sich mit dem neuen Trainer-Duo Bruno Tschoner und Robert Kranich für die kommende Saison neu orientieren.

Pressemitteilung TSV Waging

Quelle: rosenheim24.de

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