Oberbayerische Hallenmeisterschaft des BFV in Manching

"Oberbayerische": Hepberg schlägt 1860 Rosenheim im Finale

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1860 Rosenheims mitkickender Cheftrainer Tobias Strobl und seine Rothemden aus Rosenheim unterlagen erst im Endspiel der Oberbayerischen Meisterschaft Underdog FC Hepberg.
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Manching - Kaum war der Rosenheimer Sparkassenpokal mit Rundumbande Geschichte, schon stand die Oberbayerische Hallenmeisterschaft des BFV an, welche im Futsal ausgetragen wird. Austragungsort des Turniers der besten oberbayerischen Hallenmannschaften war wie bereits in den Jahren zuvor Manching vor den Toren von Ingolstadt. Der Spielkreis wurde von Regionalligist TSV 1860 Rosenheim und Kreisligist TuS Traunreut vertreten. Die beiden Hallenspezialisten hatten sich als Finalisten der Hallen-Kreismeisterschaften qualifiziert. Der TuS präsentierte sich ansprechend, scheiterte aber in der Vorrunde. Die Sechziger baruchten länger um ins laufen zu kommen, wurden dann aber erst in den Schlussminuten eines engen Finales vom glücklichen Underdog aus Hepberg gebremst.

Die Berichte unseres BEINSCHUSS-LIVE-TICKERS aus Manching zum Nachlesen:

+++ FINALE +++

TSV 1860 Rosenheim - FC Hepberg 1:2

Das große Endspiel ließ lange auf sich warten - doch dann hatte es trotz des krassen Ligenunterschiedes zwischen Regionalliga Bayern und Kreisliga 1 Donau/Isar erstaunlich viel zu bieten. Hallenfußball eben - beim Budenzauber ist alles möglich. Und in nur 15 Minuten erst recht. Die Sechziger waren zwar klar überlegen, wie hätte es auch anders sein sollen - in einem schönen und spannenden Finale - aber auch der Außenseiter war gut dabei und gab richtig Gas. Die Rosenheimer seit dem Halbfinale sowohl engagierter als auch leichtfüßiger spielten auf, erkannten auch ihre Überlegenheit und waren deshalb vielleicht eine Zeit lang zu nachlässig in Sachen eventuell vorentscheidender Aktionen. Nach sechs Minuten gingen sie trotzdem erwartungsgemäß in Führung. Und es waren zwei Protagonisten dieses Teams, die daran beteiligt waren: Erst setzte Maximilian Mayerl einen strammen Schuss minimal zu platziert an den linken Pfosten - doch den Abpraller nahm Pius Krätschmer direkt und knallte ihn eben so entschlossen wie zielsicher in die Maschen. Unhaltbar. Wieder so ein Krätschmer-Hammer - 1:0 für Rosenheim. In der Folge ließen die Roten dann einfach zuviel liegen - und mit dem Mute der Verzweiflung ob der drohenden Finalniederlage drehte der Underdog nocheinmal mächtig auf. Die Schlussminuten hatten es dann brutal in sich - es war Dramatik vom Feinsten. Ein Kick, wie ihn nur die Halle bietet. Und ein Hin und Her, in welchem die Klassenzugehörigkeit auf dem Feld keinerlei Rolle mehr spielte. Nach zehn gespielten Minuten wurde die Traute der Hepberger belohnt: Einmal hatten die Rothemden nicht aufgepasst, da konterte sie der Kreisligist professionell aus - Anton Immel behielt die Nerven und vollendete eine wunderbare und maßgenaue Kombination nach Diagonalpass zum 1:1 Ausgleich (10.). Jetzt versuchte der Favorit natürlich alles, unternahm mehr als das kleine Hepberg - und wurde noch ein zweites Mal kalt erwischt: Kurz vor Schluss war es Emre Erbas der für den FCH einnetzte, den Traum der Dorfkicker perfekt machte - und Hepberg zum Bayerischen Hallen-Cup nach Bad Neustadt an der Saale schoss (12.)! Denn in allerletzter Sekunde scheiterte auch 1860-Coach Tobias Strobl, der sich gegen seinen ehemaligen Jugendverein wie bereits bei den letzten Turnieren als Spieler versuchte, mit einer Direktabnahme am besten Keeper des Turniers Farug Lawal. Wahnsinn! Überraschung gelungen. Die Hepberger dürfen feiern. Und auch die Sechziger werden nicht allzu sehr weinen: Klar wollte sie hier gewinnen - aber das Endturnier im Unterfränkischen hätte auch nicht unbedingt bestens in die Vorbereituingsphase eines Viertligisten gepasst. Ende gut - alles gut.

Am Ende des Finales jubelte nur der Außenseiter: Der kleine Verein aus Tobias Strobls Heimatort Hepberg hatte Regionalligist 1860 Rosenheim bezwungen.

+++ HALBFINALE +++

FC Deisenhofen - 1860 Rosenheim 2:3

In einem Halbfinale, welches zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit das fußballerisch beste und packendste Match des Nachmittags darstellte, gelang es den Rosenheimern nicht nur den Deisenhofenern die ersten Gegentreffer des Tages beizubringen - sondern auch diese zu besiegen und ins Endspiel einzuziehen. Und zwar mit einer formidablen Aufholjagd und einem Comeback, das sich sehen lassen konnte und Klasse bewies. Die Rosenheimer wuchsen im Turnierverlauf mit ihren Aufgaben - und hatten sich jetzt wohl dazu entschieden, ernst zu machen und den Zuschauern in der gut besuchten Manchinger Halle zu zeigen, was sie drauf haben. Doch das demosntrierte auch - udn vor allem zuerst - der Kontrahent aus Oberhaching. Denn der ging durch zwei ebenso schön herausgespielte wie entschlossen erzielte Treffer von Marco Finster (9.) und Thomas Karl (11.) in Front - und zog gleich mit 2:0 davon. Elf Tore hatten die Blauhemden bis hierhin im Turnierverlauf erzielt, kein einziges gefangen - das schien nicht rosig zu laufen für die Sechziger, welche bisher noch nicht ähnlich überzeugen konnten. Zumindest gemessen an ihrer Spielstärke und Klassenzugehörigkeit auf dem Feld. Doch was zählt das im Hallenfußball bzw. Futsal? Den Roten war es aber reichlich wurscht - sie wollten hier jetzt doch noch ein wenig Spaß haben. Zumal zwei Teams aufeinander trafen, die spielerische Lösungen, Tricks und die feine Klinge suchten, anstatt über das bierernste körperliche zu kommen. Drei Minuten vor Ultimo noch mit 0:2 im Rückstand packten die Sechziger die Kabinettstückchen und vor allem blitzschnellen Kombinationen aus - und hatten neben Treffsicherheit jetzt auch das nötige Quentchen Glück. Ein Dreierpack von Danijel Majdancevic (12.), Philipp Maier (13.) und wieder Majdancevic (14.) drehte das Match noch auf den Kopf - und bescherte den Rosenheimern die Finalteilnahme.

Rosenheims Maximilian Mayerl im Halbfinal-Duell mit dem aus Buchbach nach Deisenhofen zurückgekehrten Martin Mayer.

Türk SV Ingolstadt - FC Hepberg 0:2

Oberbayerische Hallenmeisterschaft 2018

+++ GRUPPE A +++

1. FC Hepberg (KL) 8:3/7

2. TSV 1860 Rosenheim (RL) 6:7/4

3. 1.FC Penzberg (BZL) 6:5/4

4. FC Hellas Monachou (KL) 2:7/1

Hepberg - Penzberg 1:1

1860 Rosenheim - Hellas Monachou 1:1

Im ersten Spiel des Tages taten sich die Sechziger nach dem am Vorabend erst gespielten und gewonnene Sparkassenpokal in Rosenheim sichtlich schwer. Die Viertliga-Kicker zeigten sich noch nicht ganz angekommen und hatten mit dem absoluten Underdog der Gruppe, dem Tabellenletzten der Münchner Kreisliga 2 wesentlich mehr Mühe als gedacht. Klar, die Rosenheimer waren mehr am Ball und in der Hälfte des Gegners - aber sonst tat sich in den 15 Minuten Spielzeit wenig. Durchsetzen konnte sich der Favorit kaum. Die Außenseiter machten ihre Sache gut und kurz vor Schluss sah es fast nach einer ersten faustdicken Überraschung des Turniers aus: Denn Vasileios Christaras brachte die Münchner Griechen tatsächlich in Führung (13.). Da hatten die Rothemden einfach nicht aufgepasst. Mit einer schnellen Kombination, die Maximilian Mayerl zum 1:1 vollendete, reparierten sie dies allerdings umgehend wieder (14.). Zu mehr als einem Unentschieden reichte es aber im Auftaktmatch nicht mehr.

Hepberg - 1860 Rosenheim 5:1

Auch in ihrem zweiten Match kamen der Regionalligist irgendwie nicht so recht in die Gänge. Ihre spielerische Überlegenheit brachten die Rosenheimer im Gegensatz zu den letzten Turnierteilnahmen dieses Winters nicht auf den Hallenboden. Stattdessen setzte es - zumindest ergebnistechnisch - am Ende eine veritable Blamage vor dem Manchinger Publikum. Allerdings hatte dies ungeachtet des doch recht glanzlosen und enttäuschenden Auftretens der Sechziger auch einiges mit den Schiedsrichterentscheidungen zu tun. Ein Schiri, der im Futsal höherklassig pfeift, es hypergenau nahm und Viertliga-Feldfußballer, die vor allem zum Spaß mitkicken - dass passte nicht so ganz beisammen. Nach einer Strafstoßentscheidung zu ungunsten der Rothemden, kassierte erst Pius Krätschmer Gelb-Rot und war für diese Begegnung raus - dann verwandelte Gastspieler Silvio Smojic im Nachschuss zum 1:0 für den Underdog (9.). Kurz drauf erhöhte sein Teamkollege Murat Bezgin zum 2:0 (12.). Dem liefen sichtlich angefressene und mit dem Schiedsrichtergespann hadernde Rosenheimer dann hinterher. Zwar schafften sie es noch heranzukommen, weil Matthias Heiß herrlich vor der Torlinie freigespielt, gekonnt mit der Hacke verwandelte (14.) - doch am Ende wurde es richtig bitter: In den Schlussminuten warfen die Sechziger alles nach vorne, nahmen den Torwart raus - und kassierten noch drei(!) "Empty Net"-Treffer durch Sanser Calik, nochmal Bezgin und Fatih Sosyal. Der Underdog feierte - die Rosenheimer waren bedient.

Wenig erfolgreich waren die Rothemden aus Rosenheim um Michael Denz(m.) gegen den Underdog FC Hepberg. An A-Junioren-Keeper Ilija Tomic lag es nicht.

Hellas Monachou - Penzberg 0:4

Penzberg - 1860 Rosenheim 1:4

Nach den Ergebnissen der ersten beiden Partien ging es für die Sechziger gegen den 1.FC Penzberg, der an diesem Tag den zahlreichsten und lautstärksten Anhang mitgebracht hatte, bereits um Alles oder Nichts. Ein Szenario, welches der Regionalligist natürlich tunlichst vermeiden hatte wollen - doch nun war es eben so gekommen und die Situation wollte angenommen werden. Das gelang den Rothemden dann auch. Sie waren jetzt besser im Spiel, offensichtlich gereizt und wachgerüttelt - und dadurch fokussierter im Spiel. Obwohl sich Penzberg auch im dritten Match der Gruppe ansprechend präsentierte, konnte der TSV 1860 Rosenheim sich jetzt besser durchsetzen. Für den Führungstreffer brauchte es dennoch einen Strafstoß - Pius Krätschmer fackelte nicht lange und verwandelte für ein Handballtor traumhaft sicher zum 1:0 für die Roten (6.). Einige Zeit später gelang Penzberg jedoch der Ausgleich (12.) - und wieder schwebte das Damoklesschwert des frühen Ausscheidens aus dem Turnier über den Rosenheimern. In den letzten Minuten jedoch zogen diese nochmal an und verdienten sich so zwei weitere Strafstöße. Wieder eine Sache für Krätschmer: Den ersten konnte Penzbergs Keeper David Salcher noch entschärfen, doch Danijel Majdancevic traf zum 2:1 (14.) - seinen dritten Versuch vom Punkt verwandelte Rosenheims Spezialist Krätschmer trocken genauso perfekt, wie den ersten (15.). Nun stand es 3:1 aus Sicht der Rothemden und zumindest dieses Spiel, welches von seinen Standardsituationen gelebt hatte, war entschieden. Den Schlusspunkt setzte Philipp Maier mit dem 4:1 kurz vor der Schlusssirene (ebenfalls 15.). Im direkten Vergleich lagen die Sechziger jetzt vor den Penzbergern - mussten aber darauf hoffen, dass Hellas nicht Hepberg schlagen und so das Torverhältnis doch noch ins Spiel kommen würde. Hepberg gewann - und auch die Rosenheimer waren im Halbfinale.

Hellas Monachou - Hepberg 1:2

+++ GRUPPE B +++

1. FC Deisenhofen (LL) 9:0/9

2. Türk SV Ingolstadt (KL) 6:4/6

3. TuS Traunreut (KL) 4:9/3

4. FC Croatia München (KK) 1:7/0

Croatia München - TuS Traunreut 1:3

Der TuS aus Traunreut zeigte sich als das gewohnt gute Hallenteam - und legte einen formidablen Blitzstart ins Turnier hin. Zwei tolle Angriffe in der dritten und vierten Minute - und durch Treffer von Roman Walter und Nico Kovac stand es schnell 2:0 für die Grün-Weißen. Die Kroaten aus der Landeshauptstadt konnten jedoch umgehend den Anschlusstreffer beisteuern - Karlo Kres traf noch in derselben Minute für den Kreisklassisten FC Croatia. Auch die Münchner waren also keine Langsamstarter. Dementsprechend entwickelte sich ein ausgeglichenes Match in dem es hin und her ging. Viereinhalb Minuten vor Ende der Partie vergab Dennis Kapeljuch die Riesenchance für den TuS, als er freigespielt auf Höhe des linken Pfostens nur noch hätte einschieben müssen aber vergab. Doch da die Kroaten noch einen Strafstoß liegen ließen und Sekunden vor Schluss Traunreuts Spielführer Michael Müller zum 3:1 einnetzte, reichte es zum Auftaktsieg für den TuS, der von seinen mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurde.

Deisenhofen - Türk SV Ingolstadt 3:0

Croatia München - Deisenhofen 0:2

Türk SV Ingolstadt - TuS Traunreut 4:1

Im ihrem zweiten Match hatten die Traunreuter mit dem lokalen Türk SV aus Ingolstadt, Endspielteilnehmer im Spieljahr 2017/17, ein dickes Brett zu bohren. Auch stimmungstechnisch, was die hitzige Atmosphäre in der Halle anging. Doch die Mannen in Grün und Weiß hielten inklusive ihres Anhangs gut mit - auf dem Hallenboden, wie auf den Rängen. Dennoch war es der Türk SV, der in Front gehen konnte - nach sieben gespielten Minuten markierte Thomas Schreiner das 1:0. Das wusste der TuS jedoch zwei Minuten darauf zu kontern - und Anton Mook traf zum Ausgleich. Dann sah es tatsächlich lange Zeit recht gut aus für die Chiemgauer - doch ihre teilweise vorhandenen Feldvorteile konnten sie nur in Halbchancen verwandeln. Dennoch war der TuS hier jederzeit mit von der Partie. In der Schlussphase erwischte es die Traunreuter dann doch noch. Man hatte sich schon fast auf ein kommendes Remis eingestellt - da trafen erst Abdullah Zorlu und dann Baris Soysal per Strafstoß noch zum 3:1. Dann überschlugen sich nach einem fiesen Check der Ingolstädter Türken gegen TuS-Ballkünstler Ersel Aydinalp, der diesen gegen die Hallenmauer beförderte, kurzzeitig die Ereignisse: Zuschauer beider Seiten stürmten auf das Spielfeld und ein länger andauerndes Handegemenge konnte erst im letzten Moment von herbeieilenden Helfern vermieden werden. Als die Ordnung wiederhergestellt war ging es weiter - am Ausgang des Spiels änderte sich aber nichts mehr: Traunreut vergab den fälligen Strafstoß und der Türk SV traf Sekunden vor Schluss durch Keskin Onur zum 4:1.

Gegen Vorjahresfinalist Türk SV Ingolstadt hielt der TuS Traunreut(grün) lange mit - verlor am Ende aber doch.

TuS Traunreut - Deisenhofen 0:4

Die Begegnung gegen den Landesligisten aus dem Münchner Vorort Oberhaching war ein echtes Endspiel für den TuS Traunreut. Und eine denkbar schwer zu lösende Aufgabe. Obwohl man sich auch in seinem dritten Match ordentlich präsentierte und zeigte, dass man in der Halle schon auch etwas mit der Kugel anzufangen weiß, behielt der Favorit am Ende doch deutlich die Oberhand. Allzuviele Gelegenheiten bekamen die Traunreuter gegen den FCD, der auch im Ligenbetrieb eine hervorragende Futsal-Truppe stellt, nicht. Zu überlegen gestalteten dazu die Deisenhofener das Aufeinandertreffen. Ohne groß zu glänzen zwar - aber dennoch mit der gewissen Ruhe und Souveränität der besseren Mannschaft. Obwohl die TuS'ler sich aller Ehren wert mühten, der Spielfilm der Partie blieb doch relativ gleich - und die Tore der Blauhemden verteilten sich gleichmäßig über die Spielzeit. Am Ende hatten Valentin Hoyler, Thomas Karl und zweimal Sven Haist für den an diesem Tag vom tschechischen Ex-Internationalen Roman Tyce betreuten FC Deisenhofen genetzt. Die Oberhachinger blieben so in der Vorrunde gänzlich ohne Gegentor - denn auch dem TuS Traunreut gelang kein Treffer. Würde Croatia nicht eine doch große Überraschung gegen den favorisierten Türk SV aus Ingolstadt gelingen, soviel war klar - wären die Traunreuter ausgeschieden. Die Donautürken besiegten die Münchner Kroaten - und der TuS war raus aus dem Rennen, durfte aber erhobenen Hauptes auf seine Turnierteilnahme zurückblicken.

Viele Chancen wie diese gegen Ende der Partie bekam der TuS Traunreut(grün) gegen den FC Deisenhofen nicht. Ganz links auf der Bank der Blauhemden Tschechiens Ex-Nationalspieler Roman Tyce.

Türk SV Ingolstadt - Croatia München 2:0

Vorbericht zur "Oberbayerischen":

Nur Stunden nach dem erneuten Erfolg beim prestigeträchtigen heimischen Sparkassenpokal 2018 in der wie immer gut besuchten Rosenheimer Gabor-Halle, müssen die Hallenkünstler des TSV 1860 Rosenheim schon wieder aufs Parkett. Die offiziellen Hallenmeisterschaften des BFV warten - und wollen natürlich trotz der Belastung des Vortags gemeistert werden.

Wie den Sparkassencup konnten die Sechziger zuvor ebenso erwartungsgemäß auch das Futsal-Turnier um die Kreismeisterschaft Inn/Salzach für sich entscheiden. Die Viertliga-Kicker besiegten dabei eines der versiertesten Hallenteams der Region, die Equipe des TuS Traunreut. Beide Finalisten qualifizierten sich für das nächsthöhere Tournament - und vertreten so den Spielkreis beim Ringen um die "Oberbayerische". Ob es auch für mehr langt? Fährt eines unserer Teams zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften, dem 36. Lotto-Bayern-Hallencup, welcher am 27. Januar im unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale ausgetragen wird?

Bei uns erfahrt Ihr alles LIVE & DIREKT aus Manching im Live-Ticker!

Im letzten Jahr versuchten sich die Nachbarn TSV Kastl und TV Altötting in Manching - Kastl scheiterte erst im Halbfinale am Türk SV Ingolstadt, der anschließend das Endspiel gegen den SC Olching verlor und auch dieses Mal wieder am Start ist.

Beim Turnier um die Bayerische Hallenkrone nehmen insgesamt acht Mannschaften teil -die sieben Hallenmeister der bayerischen Bezirke, sowie der Ausrichterverein TSV Großbardorf aus der Bayernliga Nord. Es qualifiziert sich also nur der Sieger von Manching - der Hallenkönig von Oberbayern. Auch bei den Bayerischen Meisterschaften wird nach Futsal-Regeln gespielt. Der Bayerische Hallenmeister qualifiziert sich für die Play-Offs des Süddeutschen Futsal-Cups 2018.

Quelle: rosenheim24.de

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