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Klartext: Ein starkes Zeichen im Sinne des Sports

Der Rosenheimer Stadtrat hat beschlossen, das Jahnstadion zu kaufen und damit dem TSV 1860 eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Dabei geht es nicht um Almosen für einen klammen Sportverein. Hinter dieser Entscheidung steckt ein wichtiger gesellschaftlicher Auftrag.

Der Rosenheimer Stadtrat hat entscheiden: Das Jahnstadion geht in den Besitz der Stadt über. Der TSV 1860 steht damit wieder auf gesunden finanziellen Füßen und der Schulsport rund um das Jahnstadion ist gesichert.

An manchen Stellen ist der Aufschrei groß. Der Stadt wird vorgeworfen, auf Kosten der Steuerzahler einen maroden Verein zu sanieren und Almosen zu verteilen. Es geht aber um weit mehr. Hinter der Entscheidung steckt eine große Portion Verantwortung und ein klarer gesellschaftlicher Auftrag.

Unser Alltag ist bestimmt von Reizüberflutungen allen Ortens. Vor allem unsere Kinder werden an allen Ecken und Enden geködert. Sportliche Leistungen werden an der Playstation erzielt. Soziale Netzwerke bestimmen das Zusammenleben. Die Deutschen werden immer dicker, die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt kontinuierlich an.

Der Sport schafft dabei Abhilfe. Er ist gesund, macht glücklich und hat einen hohen integrativen Faktor. Er ist eine Schule fürs Leben. Zusammenhalt, soziale Integration und Verantwortungsbewusstsein werden gefördert.

Kann es also verwerflich sein, Geld in den Sport zu investieren? Nein!

Die Stadt Rosenheim macht trotz klammer Kassen Gelder für einen gesellschaftlichen Bereich frei, der vor allem für die junge Generation von unschätzbarem Wert ist.

Natürlich geht es auch im Sport darum, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln gesund und effizient zu wirtschaften. Die Verantwortlichen des TSV 1860 stehen jetzt in der Pflicht, die Vorlage des Stadtrats zu nutzen und mit dem entgengebrachten Vertrauen verantwortungsvoll umzugehen.

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