Titelverteidiger scheidet aus

Überraschung am Dreikönigstag: TSV Eiselfing kürt sich zum Kreismeister

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Der TSV Eiselfing kürte sich am Montag zum Kreismeister und qualifiziert sich für die oberbayerische Meisterschaft.
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Waging am See - Die offizielle Kreismeisterschaft des Kreises Inn/Salzach am 6. Januar brachte eine Überraschung mit sich. Der TSV Eiselfing wuchs über seine Außenseiterrolle hinaus, entthronte den TuS Traunreut und sicherte sich den Titel.

Alle Ergebnisse der Kreismeisterschaft

Das vermeintliche "Endspiel" um die Kreismeisterschaft zwischen dem TuS Traunreut und dem TSV Bad Endorf - beide Teams standen schon im Vorjahr an der Spitze - fand bereits als erste Partie des Turniers statt. Es endete mit einem klaren 3:0-Sieg für den Bezirksligisten, unter den nur knapp 100 anwesenden Zuschauern war man sich durchaus einig, dass dies schon den Titel für den TSV bedeuten könnte. Doch der Kreisklassist aus Eiselfing wollte auf einmal doch noch ein Wörtchen mit im Titelkampf reden und holte prompt ein Unentschieden gegen den Titelverteidiger aus Traunreut, welcher nun schon um den Einzug in die oberbayerische Meisterschaft bangen musste.

Eiselfing bezwingt Bad Endorf und feiert den Titel

Von dort an spielten sich die Eiselfinger in einen Rausch, der nicht mehr zu stoppen war. Der TSV Bad Endorf feierte zwar spektakuläre Siege (bspw. 7:1 gegen Ruhpolding), doch das direkte Aufeinandertreffen der beiden Teams - es war die vorletzte Begegnung des Tages - sollte für die Entscheidung zugunsten der Grün-Weißen sorgen. Zweimal ging der Favorit aus dem Kurort in Führung, doch beide Male kamen die Eiselfinger zurück und der Treffer von Julian Mayr in der 17. Spielminute ließ die Kleeblätter jubeln. Damit schafft es der TSV Bad Endorf, wie schon im letzten Jahr, nicht, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. 

Nichtsdestotrotz ist der Bezirksligist - natürlich neben dem TSV Eiselfing - für die oberbayerische Meisterschaft am kommenden Samstag in Manching qualfiziert. Und dort sorgten die Kurortkicker schon 2019 für Furore. In der Vorrunde verlor man nur einmal - gegen den späteren Bayerischen Meister Grün-Weiß Ingolstadt - und zog ins Halbfinale ein, wo man sich zwar dem Gastgeber geschlagen geben musste, am Ende aber einen starken dritten Platz erreichte.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

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