DSP gewinnt Kreisfinale bei Jugend trainiert für Olympia

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Sieger der DSP im Jugend-Trainiert-Wettbewerb

Auch DFI-U13 mit erfolgreichem Spiel in Haag

Am Dienstag stand für die Jüngsten (2003/4) der Deutschen Sport Privatschule (DSP) aus Bad Aibling das Regionalfinale für Jugend trainiert für Olympia in Traunreut auf dem Programm.

Abgesehen von der DSP standen auch noch die Mittelschule Traunreut sowie die Realschule im Rupertiwinkel Freilassing in diesem kleinen Finalturnier.

Vor den Spielen wurde jeweils noch ein kleiner Technikwettbewerb veranstaltet, dessen Gewinner die jeweils 2x15 min mit einer 1:0 Führung beginnen durften.

19:0 als klare Ansage

Im ersten Spiel des Tages setzte sich die Mannschaft aus Freilassing mit 9:0 gegen die Gastgeber durch, das zweite Spiel bestritten dann die DSP und die Mittelschule Traunreut.

Das Spiel war von der ersten Sekunde an Einbahnstraßenfußball in Richtung gegnerisches Tor, Traunreut hatte nicht annähernd eine Chance. Entsprechend endete das Spiel auch mehr als deutlich mit 19:0.

Im Finale ging man dann gegen Freilassing dank des gewonnenen Technikwettbewerbes mit einer 1:0 Führung ins Spiel. Während der ersten Minuten leistete der Gegner noch erbitterte Gegenwehr, spätestens nach den ersten beiden Toren durch Rudi Schlosser war jedoch ersichtlich, dass es an diesem Tag keinen anderen Sieger als die Jungs der DSP geben sollte. Am Ende wurde auch dieser Gegner deutlich mit 8:0 besiegt.

Alle eingesetzten Spieler (Tore/Assists) zeigten an diesem Tag durchgängig eine richtig gute Leistung, mit der auch im Bezirksfinale einiges möglich sein wird.

Das DSP-Aufgebot: Julian Gnatzy, Güven Tuncali, Luca Paulus (1/0), Bastian Eckl (1/3), Henrik Brugner (3/6), Rudi Schlosser (9/3), Younes Aitamer (1/1), Adem Podrimaj (3/1), Jona Stahl (2/2), Luca Romano (5/3).

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------TSV Haag vs. DFI Bad Aibling U13 0:4 (0:1)

Aus 30 mach 4 

Beim Gastspiel des unangefochtenen Tabellenführer in der D-Jugend Kreisliga, dem DFI Bad Aibling, beim abstiegsbedrohten TSV Haag gab es durchweg eine Richtung im Spiel auszumachen: Stets ging es in Richtung des Gehäuses der Gastgeber aus Haag. Wenn man auf dem Spielberichtsbogen 30 Torschüsse der Gäste festhalten würde, wäre keinesfalls von Übertreibung die Rede.

Angriff um Angriff rollte auf das Tor des Heimteams, von Minute eins bis Minute 60 deckte man den Keeper der Haager - mit Marvin Berger ein alter DFI-ler - mit Schüssen, Lupfern, Kopfbällen oder Schlenzern ein. Doch dieser wusste bis auf die oben erwähnte 4 Ausnahmen immer eine Antwort und hielt schlichtweg überragend. Nichts desto trotz war man auf Seiten des Trainerduos Trautz und Weiß nicht ganz mit der Leistung der eigenen Schützlinge zufrieden.

Von allenfalls 30 Minuten des Fußballspielens sprach Chefcoach Tobi Trautz nach dem Spiel. In der restlichen Zeit waren ganz untypische Situationen des DFI zu bemerken. Unkonzentriertheit im Abschluss, teils mangelndes Defensivverhalten oder auch eine hohe Fehlerquote im Passspiel.

Chancenverwertung als Manko 

Zwar legte der Gast gleich furios los, doch nach dem kurzen Anfangsfeuerwerk brauchte man gute 20 Minuten, um das 1:0 zu erzielen. Hierfür war eine, wenn auch sehr feine Einzelleistung, nötig,  als Henrik Brugner nach einem gegnerischen Eckball sich den abgefangenen Ball in der eigenen Hälfte schnappte, sich an vier Gegenspielern unwiderstehlich vorbei tankte und dann auch noch den Haager Keeper umkurvte.

Ansonsten war wie angesprochen spätestens vorm Tor, sei es durch eigene Ungenauigkeit oder den Haager Keeper, Schluss. Aussichtsreichste Chancen wurden teilweise unverständlicherweise und kläglich vergeben Jedoch muss andererseits auch betont werden, dass der Gastgeber nicht einmal auf das Tor der Bad Aiblinger einen Schuss abfeuern konnte und das DFI absolut der Chef auf dem Platz war.

Kibart in "Bombermanier"

Im zweiten Durchgang zeigte sich leichte Besserung im Spiel des Tabellenführers. Der eingewechselte Luis Michelon brachte viel Schwung rein und auch die zentralen Mittelfeldspieler um Kapitän Leo Kirschner fädelten immer wieder gefährliche Angriffe ein. Die Truppe sah, dass gegen so einen tiefstehenden und wenig mitspielenden Gegner Fußball spielen angesagt war und nicht den Ball ins Tor tragen. So gab es von diesen noch deren drei in Durchgang 2 zu bejubeln.

Justin Kibart in Bombermanier und ein Doppelpack von Jona Stahl machten den Deckel auf ein Spiel, das gut und gern ein Dutzend mehr Tore hätte sehen können. Das DFI traf insgesamt sechs Mal Aluminium und hatte wie bereits erwähnt gut und gern 30 Abschlusssituationen, viele davon allein gegen den Haager Torwart. Dass daraus nur vier Tore entstanden sind, ist durchaus ärgerlich aus Sicht des Tabellenführers. 

Vor allem an der Chancenverwertung und an der Einstellung bzw. Ernsthaftigkeit zum Spiel gilt es, in den kommenden Wochen wieder verstärkt zu arbeiten. Nur dann wird sich auch die gezeigte Überlegenheit, die ohne Zweifel über 60 Minuten zu 101 % gegeben war, auch im Ergebnis ausdrücken. 

Für das DFI liefen auf: Bergmann, Datzmann, Gerstl, Husic, Podrimaj, Kirschner, Schwieters, Brugner, Kibart, Stahl, Michelon

Torschützen (+Vorlagengeber): 25. 1:0 Brugner, 45. 2:0 Kibart (Podrimaj), 48. 3:0 Stahl (Kirschner), 50. 4:0 Stahl (Michelon)

Pressemitteilungen DFI+DSP

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare