Ex-Profi will wieder ins Fußballgeschäft

Tim Wiese plant Comeback bei Werder Bremen - aber nicht als Trainer

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Tim Wiese will Präsident bei Werder Bremen werden.
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Bremen - Der Ex-Torwart des SV Werder Bremen, Tim Wiese, hat sich in einem Interview zu seiner Zukunft geäußert. Der 37-Jährige will wieder zurück ins Fußballgeschäft, allerdings nicht als Trainer.

Im Vorfeld der DFB-Pokal-Halbfinalpartie zwischen dem SV Werder Bremen und dem FC Bayern München hat sich Ex-Werder-Keeper Tim Wiese in der Sport Bild zu seiner Zukunft geäußert. Der 37-Jährige könnte sich demnach eine Rückkehr an die Weser gut vorstellen. Allerdings will Wiese keine, wie zahlreiche andere Ex-Profis, Trainerkarriere starten, sondern am liebsten Präsident in Bremen werden.

"Der Verein liegt mir am Herzen"

"Fußballlehrer oder Torwart-Trainer werden nach der Karriere, das wollen viele. Und etliche von ihnen sind ohne Job. Darum kommt das für mich nicht infrage. Das Einzige, das ich mir mal vorstellen könnte, wäre Präsident zu werden – bei Werder Bremen", so Wiese in der Sport Bild. Und weiter: "Der Verein liegt mir am Herzen. Das Amt würde ich ehrenamtlich ausüben."

Von 2005 bis 2012 lief Wiese für Werder Bremen auf, insgesamt stand er 194 Mal im Tor der norddeutschen, 2009 erreichte er das Finale des UEFA-Pokals, im selben Jahr gewann er den DFB-Pokal. Ende 2014 machte Wiese auf sich aufmerksam, als er eine Karriere als Wrestler startete. 2016 stieg er auch das erste Mal in den Ring, bisher kam es aber zu keinen weiteren Auftritten mehr.

Oliver Kahn rückt in die Führung des FC Bayern

2017 gab Wiese dann sogar nochmal ein Comeback als Fußballer. Beim schwäbischen Kreisligisten SSV Dilling absolvierte er eine Partie über 90 Minuten. Gegen den TSV Haunsheim verlor sein Team mit 1:2. Das Spiel wurde sogar auf der Facebookseite des Bayerischen Fußballverbandes übertragen.

Ein weiterer Ex-Weltklasse-Torwart wird in der Zukunft in die Führungsriege eines Bundesligavereins rücken: Wie vor wenigen Wochen bekannt wurde, soll Oliver Kahn ab 1. Januar 2020 beim FC Bayern von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge eingelernt werden und diesen Ende 2021 beerben. Das bestätigte Uli Hoeneß in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur vergangene Woche.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

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