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Bei der U15-Partie in Eichstätt

Rassismus bei Jugendspiel? "Wir sind schockiert"

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Das Liqui-Moly-Stadion in Eichstätt.

Eichstätt - Bei einem U15-Spiel in Eichstätt soll es zu rassistischen Beleidigungen gegenüber den Spielern des SE Freising gekommen sein. Die Gastgeber wehren sich, der Verband ermittelt aber bereits.

Bei dem 4:0-Sieg des SE Freising auf dem Kunstrasen in Eichstätt soll es - vor allem von Zuschauern - zu unschönen Äußerungen gekommen sein.

Als "Scheiß-Ausländer" oder "Kanacken-Mannschaft" hätte sich die Freisinger U15-Mannschaft vergangene Woche bei ihrem Gastspiel beim VfB Eichstätt beschimpfen lassen müssen, berichtet der Bayerische Rundfunk.

Rassismus bei Jugendspiel: VfB Eichstätt weist die Vorwürfe zurück

Freisings Trainer Sami Jammali bestätigte die Vorwürfe gegenüber dem Donaukurier: "Fast jeder ist zu meiner Bank gekommen und hat mir von diesen grausamen Dingen berichtet. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen sich nicht provozieren lassen und weiterspielen. Warum sollen die das erfinden?" 

Dass die Vorwürfe nicht stimmen, davon geht VfB-Vorsitzender Thomas Heim zum jetzigen Zeitpunkt aus: "Wir sind regelrecht schockiert darüber, in die rechte Ecke gestellt zu werden."

Trotzdem versprach Heim im Donaukurier eine lückenlose Aufklärung, auch Konsequenzen - für den Fall, dass sich auch nur ein Teil der Vorwürfe als wahr herausstelle. Auch das Sportgericht des Bayerischen Fußballverbandes ermittelt bereits in der Sache, außerdem wurde das Konfliktmanagement hinzugezogen. 

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dg

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