Aktive klar für Entscheidungsspiele

Umfrage: Fußballvereine wollen Relegationsspiele beibehalten

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Relegationsspiele (hier der Jubel der Kirchanschöringer nach einem Tor in der Relegation gegen den BCF Wolfratshausen) sind beliebt. Das zeigte nun eine Umfrage unter circa 2000 Personen.
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München - Relegationsspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was seit Jahren schon am immer weiter wachsenden Zuschauerandrang deutlich wird, bewies jetzt auch eine Umfrage unter circa 2000 Personen.

An der Befragung nahmen laut fupa.net knapp 2000 Personen, davon 80% Vereinsfunktionäre oder -mitglieder, teil. 95 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Partien für Zuschauer sehr interessant seien. Knapp 90 Prozent fanden zudem, dass die Spiele finanzielle Vorteile bringen, für knapp drei Viertel der Befragten ist die Relegation das Highlight der Saison.

Entscheidungsspiel auf neutralem Platz als Favorit

Die Frage, wie viele Teams pro Liga an den Entscheidungsspielen teilnehmen sollten, antworteten gerade einmal 15 Prozent für einen Festabsteiger und drei oder vier Relegationsteilnehmer, so wie es derzeit in den Bayern- und Landesligen praktiziert wird. Die meisten (ca. 40%) stimmten für eine Regelung mit zwei Festabsteigern und zwei oder drei (bei 14er-Ligen ein oder zwei) Releganten.

Bei der Art der Relegationsspiele ist das Entscheidungsspiel auf neutralem Platz klarer Favorit. Fast 60 Prozent der befragten stimmten dafür, nur knapp ein Drittel wollte Hin- und Rückspiele beibehalten, obwohl diese deutlich mehr Einnahmen für die Vereine bedeuten.

Die Ergebnisse der Umfrage werden nun verbandsintern vorgestellt und noch in der laufenden Saison wird über mögliche Änderungen diskutiert.

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dg

Quelle: rosenheim24.de

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