„Wird wertvolle Impulse setzen“

„Hat in kurzer Zeit viel bewirkt“: Ex-Wacker-Trainer Schellenberg erhält neue Aufgabe

Wolfgang Schellenberg
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Wolfgang Schellenberg wird Co-Trainer bei Austria Klagenfurt.

Klagenfurt - Wolfgang Schellenberg, ehemals Trainer vom SV Wacker Burghausen, hat eine neue Aufgabe. Neben seiner Tätigkeit als Nachwuchsleiter beim österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt wird er nun auch Co-Trainer der ersten Mannschaft.

„Wolfgang Schellenberg hat in kurzer Zeit sehr viel bewirkt. Wir sind überzeugt, dass er in dieser zusätzlichen Rolle wertvolle Impulse setzen wird“, sagt Matthias Imhof, Geschäftsführer Sport in Klagenfurt und früher gemeinsam mit Schellenberg beim TSV 1860 München tätig. „Wolfgang hat bei all seinen Stationen bewiesen, dass er ein gutes Auge und die Fähigkeit besitzt, junge Spieler zu fördern und in ihrer Entwicklung voranzubringen. Einige Burschen, die durch seine Schule gegangen sind, haben Karriere gemacht.“

Die Karriere von Wolfgang Schellenberg

Wolfgang Schellenberg kommt aus Burghausen und spielte selbst unter anderem für den SV Wacker Burghausen und den SV Pang. In der Saison 2010/11 trainierte er den TSV 1860 Rosenheim in der Bayernliga. Danach war er lange Zeit beim TSV 1860 München tätig. Dort fungierte er als Co-Trainer der 1. Mannschaft unter dem damaligen Coach Reiner Maurer, als Leiter der Nachwuchsabteilung, Trainer der U19 sowie Trainer der 2. Mannschaft. Dort formte er Stars wie Julian Weigl, die Bender-Zwillinge Sven und Lars und Julian Baumgartlinger zu Fußball-Profis. 

Eigentlich hätte Schellenberg im Sommer 2018 Sportlicher Leiter des Nachwuchszentrums bei Union Berlin werden sollen. Doch dann kam die Anfrage seiner Heimatvereins SV Wacker Burghausen und er entschied sich, dort die Trainerstelle anzunehmen. Nach einer starken ersten Saison, am Ende landete das Team auf dem 3. Platz in der Regionalliga Bayern, musste Schellenberg nach sechs sieglosen Spielen im November 2019 sein Traineramt aufgeben. Im Sommer 2020 nahm er eine neue Stelle als Cheftrainer beim FC Kufstein an, nur zwei Monate später folgte der Wechsel nach Klagenfurt.

dg/Bayerischer Fußball-Verband

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