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Deutliche Kritik an der UEFA

Nach Geisterspiel-Urteil: Frankfurt-Chaoten zeigen sich uneinsichtig

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Frankfurt muss in zwei Auswärtsspielen auf seine Fans verzichten.

Frankfurt/Main - Die Fans von Eintracht Frankfurt haben sich nach dem Zuschauer-Ausschluss für zwei Europa-League-Auswärtsspiele uneinsichtig gezeigt.

"Diese Strafe trifft nun jeden von uns. Auch trotz der Tatsache, dass in den letzten zwölf internationalen Partien seit dem Mailand-Spiel lediglich auswärts in Straßburg eine überschaubare Menge Pyrotechnik gezündet wurde", heißt es in einem Brief, der von mehreren Frankfurter Fangruppen unterzeichnet wurde.

Die Eintracht wurde für die beiden Europa-Gastspiele bei Standard Lüttich (7.11) und dem FC Arsenal (28.11.) dazu verurteilt, keine Fans mitbringen zu dürfen. Der Bundesligist kündigte an, eine Berufung prüfen zu wollen.

Deutliche Kritik an der UEFA

Grund dafür waren auch die jüngsten Vorkommnisse am 3. Oktober beim Spiel bei Vitoria Guimarães (1:0). Dabei hatten sich Fans beider Mannschaften kurz vor dem Anpfiff gegenseitig mit Sitzschalen beworfen. Die Polizei räumte daraufhin einen Frankfurter Fanblock. "Bestraft werden wir, weil (erneut) eine größere Gruppe Heimfans völlig ungehindert direkt neben dem Gästeblock auftauchen konnte", rechtfertigten sich die Frankfurter Fans.

Dies sei zwar grundsätzlich kein Problem, "aber die Frankfurter Fanszene wird wohl niemals eine werden, die sich einfach Sitzschalen an den Kopf werfen lässt und auf derlei Provokationen nicht reagiert". Zur Europäischen Fußball-Union UEFA hieß es in dem Brief: "Über diesen Haufen brauchen wir eigentlich keine weiteren Worte verlieren."

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dg (mit Material der dpa)

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