"CR7, Eine Furie"

Sauer über Auswechslung: Cristiano Ronaldo verlässt das Stadion vorzeitig

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Cristiano Ronaldo war sauer über seine Auswechslung.
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Turin - Eine Auswechslung kommt bei ihm einer Majestätsbeleidigung gleich: Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo wurde bei der Partie Juventus Turin gegen den AC Mailand vorzeitig vom Platz geholt - sehr zu seinem Missfallen.

Ohne zu grüßen marschierte der 34-jährige Juventus-Spieler sichtlich verärgert in der 55. Minute vom Platz. Es kam noch schlimmer für Ronaldo: Der eingewechselte Jungstar Paolo Dybala schoss prompt das 1:0 und führte Juventus in dem Prestigeduell in Turin zum Sieg.

"CR7, eine Furie nach dem Wechsel", schrieb der Sender Sky Sport Italia. Der portugiesische Nationalspieler habe das Stadion erbost noch drei Minuten vor dem Abpfiff verlassen. Angeblich habe er auch noch auf Portugiesisch ein Schimpfwort benutzt. "Ronaldo wütend", titelte die "Gazzetta dello Sport" und führte aus, dass der Weltfußballer in den letzten zehn Jahren nur neun Mal vor Abpfiff vom Platz musste. "Schwere Partie, wichtiger Sieg!", twitterte Ronaldo. Rekordmeister Juventus ist trotz des mühsamen Sieges Tabellenführer in der Serie A.

Ronaldo sauer über Auswechslung: Trainer macht sich keine Sorgen

Es läuft derzeit nicht rund für Ronaldo: Erst letzten Mittwoch wurde er beim Champions League-Spiel gegen Lokomotive Moskau wegen einer leichten Verletzung ausgewechselt. Auch damals kam für ihn Dybala. Das Problem scheint nicht behoben. Er sei nicht in Topform, sagte Trainer Maurizio Sarri. "Man muss ihm danken, dass er sich zur Verfügung gestellt hat, obwohl er nicht in optimaler Form ist." Im letzten Monat habe ihm sein Knie Probleme bereitet.

Es sei normal, dass er sich geärgert habe, sagte Sarri Sky Sport. "Es ist auch gut, einen Spieler zu sehen, der sich ärgert wegen einer Auswechslung. Ich würde mir Sorgen machen, wenn es anders wäre."

Ex-Trainer Fabio Capello rechnete nach dem Spiel mit dem Superstar ab: "Die Wahrheit ist, dass Ronaldo seit drei Jahren keinen Gegner mehr ausgespielt hat. Ich erinnere mich, als er seine Gegner überholt hat und sie zurückließ. Jetzt passiert das nicht mehr, während Douglas Costa und Dybala das schaffen."

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dg (mit Material der dpa)

Quelle: rosenheim24.de

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