Fünf Gründe, warum 1860 Rosenheim in der Bayernliga bleibt

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(links oben ) Chris Wallner, die Defensivspzialisten um Marvin Torvic (Mitte), (links unten) Nicholas Helmbrecht, Slaven Jokic (rot), (rechts) Trainer Peltram.

Der TSV 1860 Rosenheim schnuppert wieder am direkten Klassenerhalt in der Bayernliga Süd. Pünktlich zur Winterpause nennt Euch beinschuss.de fünf Gründe, warum die Sechziger ihr Ziel erreichen werden.

Der TSV 1860 Rosenheim schnuppert wieder am direkten Klassenerhalt in der Bayernliga Süd. Ein Punkt trennt die Rot-Weißen vom rettenden Ufer, der Trend zeigt klar nach oben.

Pünktlich zur Winterpause nennt Euch beinschuss.de fünf Gründe, warum die Sechziger ihr Ziel erreichen werden.

1. Der Trainer

Seit Patrik Peltram die Sechziger als alleiniger Cheftrainer übernommen hat, läuft es wieder an der Jahnstraße. In zwölf Partien unter Peltram hat der TSV 18 Punkte geholt, unter dem Gespann Thomas Siegmund / Peltram waren es zuvor nur sieben Zähler aus ebenfalls zwölf Spielen. Der Verein hat mit dem 41-Jährigen auf den richtige Mann zur richtigen Zeit gesetzt. Peltram, der bereits als Trainer Juniorenbereich beim FC Bayern München tätig war, versteht es, die extrem junge Mannschaft auf Kurs zu bringen. Er hat ihr nach vielen Schwankungen und Experimenten zu Saisonbeginn ein klares taktisches Konzept verliehen. Zusammen mit dem neuen Vorstand hat er Ruhe in Team und Umfeld gebracht. Diese ist allenthalben spürbar und ein wichtiger Faktor im Kampf um den Klassenerhalt.

2. Die Defensive Grundstruktur

Ein weiterer wichtiger Punkt, an dem Peltram angesetzt hat, ist die Abwehrabreit. Zwar klingen 20 Gegentore aus 12 Spielen auf den ersten Blick nicht nach einem Bollwerk, allerdings relativiert sich diese Zahl bei genauerem Betrachten. Vier Gegentreffer gab es zum Peltram-Debüt in Landsberg, fünf gegen die mit Profis gespickte Reserve aus Unterhaching. Abzüglich stehen also elf Gegentore in zehn Spielen, das ist eine gute Bilanz für einen Abstiegskandidaten.

3. Die Goalgetter

Zu Saisonbeginn haben die Rot-Weißen mit Toren gegeizt. Höhepunkt der Torflaute war eine Serie von fünf Spielen ohne eigenen Treffer. Dann aber platzte der Knoten bei zwei Offensivspielern, die den personifizierten Sechzig-Aufschwung darstellen. Der klassische Strafraumstürmer Slaven Jokic harmoniert bestens mit dem kantigen Markus Einsiedler, der meist die erste Anspielstation im Offensivspiel der Sechziger ist. Beide zeigten sich zuletzt eiskalt vor dem gegenerischen Gehäuse und haben 14 der insgesamt 26 Saisontore erzielt. Beide trugen sich dabei jeweils sieben Mal in die Torschützenliste ein.

4. Die Führungsspieler

Neben Jokic und Einsiedler haben sich weitere Führungsspieler herauskristallisiert, die auf dem Platz das Kommando übernehmen. Hier ist in erster Linie Kapitän Christoph Wallner zu nennen, der durch seine körperliche Spielweise und sein selbstbewusstes Auftreten vorne weggeht. Trotz vorhandener Sprachbarrieren klappt die Kommunikation zwischen Abwehrspieler Marvin Torvic und seinen Neben- bzw. Vorderleuten immer besser. Der Innenverteidiger aus Französisch-Guyana ist einer der Eckpfeiler der Rothosen. Linor Shabanis Leistungen sind zwar noch nicht so konstant, wie es der Deutsch-Albaner und sein Coach gerne hätten, doch der defensive Mittelfeldspieler hat in vielen Spielen unter Beweis gestellt, dass er ein wichtiger Stabilitätsfaktor sein kann und vor allem dem gegnerischen Umschaltspiel den Wind aus den Segeln nimmt. Nicholas Helmbrecht wurde zuletzt gar als "Lebensversicherung des TSV" tituliert. Der junge Außenstürmer hat in den vergangeenn Wochen einen enormen Schritt nach vorne gemacht und ist einer der großen Hoffnungsträger für die Rückrunde.

5. Die Jugend

Zu Saisonbeginn noch als Schwachstelle ausgemacht, hat sich die jugendliche Unbekümmertheit der Sechziger inzwischen als echte Stärke herauskristallisiert. Mit den ersten Erfolgserlebnissen zu Beginn der Peltram-Ära ist auch das Selsbtvertrauen der Jungen Wilden um Helmbrecht, Raphael Obermeier oder den Weber-Brüdern angewachsen. Zudem liegt in der Jugend nicht nur sprichwörtlich die Kraft. Als vielen Bayernliga-Teams gegen Jahresende die Luft ausging, waren die Rot-Weißen konditionell noch voll im Saft und konnten dies in Punkte ummünzen.

Quelle: rosenheim24.de

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