Weidenfeller mit grandiosem Versprecher

Fußball Rosenheim steht Kopf: „Double-Sieger“ in Norwegen

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Leipzig - Am Donnerstag blamierte sich Bundesligist RB Leipzig bis auf die Knochen. Beim norwegischen Vertreter aus Rosenborg Trondheim kam das Team von Ralf Rangnick nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Das bedeutete das Aus in der Europa League. Vor dem Spiel sorgte TV-Experte Roman Weidenfeller für einen großen Lacher.

Die Ausgangslage vor dem abschließenden Gruppenspiel von RB Leipzig hätte schlechter nicht sein können. Selbst mussten die Roten Bullen zu Hause gegen Rosenborg Trondheim gewinnen und im Parallelspiel war man auf Schützenhilfe von RB Salzburg angewiesen, um doch noch die Zwischenrunde der Europa League zu erreichen. Während Salzburg, obwohl diese schon als Gruppensieger feststanden, bei Celtig Glasgow einen Dreier einfuhr, schaffte es Leipzig nicht die Hausaufgaben zu machen. Sie kamen gegen den norwegischen Club nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Dies bedeutete das Aus in der Gruppenphase. 

Bild.de titelte einen Tag nach dem vorzeitigen Aus: "Leipzig zu doof für Europa." Auch die Spieler waren nach den 90. Minuten fassungslos. Konrad Laimer meinte nach dem Spiel: "Schlechter hätte es im Großen und Ganzen nicht laufen können". Nationalstürmer Timo Werner, der 90 Minuten lang auf der Bank schmorte, soll in der Mixed Zone zu den anwesenden Journalisten gesagt haben: "Das ist kein Wunder, wenn man die halbe Mannschaft austauscht", berichtet sport1.de. Trainer Ralf Rangnick reagierte auf die Kritik von Timo Werner sofort. "Aber ich bin hundertprozentig sicher, dass wir in der Liga dann keine 25 Punkte hätten, sondern 15 oder 16. Und sie können ja mal gucken, wie viele Punkte Schalke und Leverkusen haben, die ja auch noch international unterwegs sind", so Rangnick.

Rosenheim in der Europa League?

Für einen wirklichen Lacher sorgte vor dem Spiel allerdings ein anderer. Seit dieser Saison steht Roman Weidenfeller als TV-Experte bei RTL Nitro seinen Mann. Dieser analysiert zusammen mit Laura Wontorra die anstehenden Spiele. Vor der Partie wurde der ehemalige BVB-Towart und Nationalspieler nach seiner Meinung zu den Gästen aus Rosenborg Trondheim befragt. Dabei verplapperte sich der 38-Jährige. Anstatt Rosenborg sprach der Weidenfeller vom norwegischen Double-Sieger Rosenheim. Das wäre ein rasanter Aufstieg für den Regionaligisten 1860 Rosenheim. Uli Köhler, Sky-Moderater, hat ein Video davon online gestellt.

Auch Daniela Ludwig, Mitglied des Bundestags, hat den Post bereits geliked. Ein User auf Twitter meint zum Versprecher: "...des hat auch schon seinerzeit Franz Beckenbauer rausgehauen... Rosenheim -Trondburg... unvergessen! Da Franz war immer schon Vorreiter und wie man sieht immer wieder gerne aufgegriffen..." Eine netter Versprecher in der Vorweihnachtszeit.  

Weidenfeller: "We have a grandiose Saison" gespielt

Weidenfeller kann auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Mit dem BVB gewann er je zweimal die Meisterschaft (2011 und 2012) und den DFB-Pokal (2012, 2017). 2011 war er in Vertretung des lange verletzten Sebastian Kehl auch Kapitän des Teams. Unvergessen bleibt sein damaliger Kultsatz in einem Interview mit einem englischen Journalisten: "We have a grandios Saison gespielt!"

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