Buchbach begeistert - "So gut haben wir noch nie trainieren können"

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Die Buchbacher Delegation in Oliva Nova.

Der TSV Buchbach hat sein Trainingslager in Spanien beendet. Der Regionalligist hat dabei ideale Bedingungen vorgefunden. Hier findet Ihr einen ausführlichen Erlebnisbericht und die besten Bilder aus Spanien.

Ein Gewitter mit Starkregen, Blitz und Donnerschlag beendete das zweite Testspiel des TSV Buchbach im Trainingslager in Oliva Nova vorzeitig. Das spanische Schiedsrichtergespann beendete die Partie gegen den SV Lyss beim Stand von 2:0 für die Rot-Weißen nach 60 Minuten vorzeitig.

Dass die Buchbacher nach dem 3:2 gegen den C.F. Cullera den zweiten Sieg eingefahren hätten, stand nie außer Frage. Auch wenn die Schweizer, die in der zweiten Amateurliga spielen, gut verteidigten, waren sie dem bayerischen Regionalligisten nicht gewachsen.

Dann stand der Platz plötzlich unter Wasser

Nach Foulspiel an Stefan Alschinger brachte Aleksandro Petrovic die Buchbacher in der 18. Minute per Foulelfmeter in Front. Im Verlauf der ersten Halbzeit nagelte die Mannschaft von Anton Bobenstetter die Schweizer zwar in deren Hälfte fest, echte Torchancen blieben aber Mangelware.

Nur Sekunden nach dem Seitenwechsel setzte der Regen ein, ehe Maxi Bauer eine Kombination über Thomas Breu (spanisch: Bréu) zum 2:0 abschloss (48.). Kurz darauf war Schluss, zumal auch die Blitze gefährlich nahe neben dem Trainingsgelände einschlugen und der Platz binnen weniger Minuten unter Wasser stand.

Trainer Bobenstetter zeigt sich begeistert

Der Regen verzog sich zwar so schnell wie er aufgekommen war, doch weder die Schweizer noch die Schiedsrichter schienen scharf auf eine Fortsetzung der Partie. Auch Bobenstetter nahm es gelassen: „Wir haben so gut wie noch nie in einem Trainingslager trainieren können.

Die Spieler waren unheimlich stabil, waren unglaublich willig, deswegen konnten wir mehr Gas geben als in den letzten Jahren.“ Der Coach führte dies zum einem auf die gute Verfassung der Spieler zurück, die sich schon während der Winterpause in Fitnesszentren vorbereitet hatten, vor allem aber auf die sehr guten Platzverhältnisse: „In der Türkei und in Portugal waren die Plätze viel härter, deswegen hatten dort viele Spieler Probleme mit dem Rücken und der Wadenmuskulatur. Das hatten wir hier gar nicht.“

Fußball-Verkehrsinfarkt auf Spanisch

Auch wenn das Wetter in Spanien diesmal nicht ganz so mitgespielt hat, so waren Spieler wie Verantwortliche mit der Woche in Spanien insgesamt sehr zufrieden. Bobenstetter: „Auch Hotel und Verpflegung waren hervorragend, alles hat gepasst.“

Besonders beeindruckt waren viele Spieler vom imposanten Estadio Mestalla beim Ausflug am Donnerstag. Rund um das von außen fast ganz in Schwarz gehaltenen Stadion des FC Valencia, das sich mitten in der Stadt befindet, gibt es kaum Parkmöglichkeiten und so wird bei Heimspielen der „Fledermäuse“ einfach fünfspurig auf der Straße geparkt - drei Stunden lang geht rund ums Stadion einfach nichts - Fußball-Verkehrsinfarkt auf Spanisch!

Neben Stadion, Formel 1-Strecke und Hafen hat Valencia architektonisch jede Menge zu bieten: Vom Jugendstil des Nordbahnhofs und der Markthallen über die antike Stierkampfarena bis zu modernsten Architektur im Zentrum der Wissenschaft und Künste.

TSV Buchbach: Maus (46. Wolf) - Grübl (46. Brucia), Knauer (46. Scott), Hingerl, Motz (46. Auerweck) - Löffler, Hamberger (46. Hain) - Petrovic - Alschinger (46. Hellinger), Stijepic (46. Bauer), Denk (46. Breu). Trainer: Bobenstetter/Werner.

Tore: 1:0 Petrovic (18., Foulelfmeter), 2:0 Bauer (47.)

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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