Zwei Spiele und eine Neuverpflichtung

Volles Programm am Wochenende für Kirchanschöring

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Kirchanschöring - Am heutigen Freitag testet die Bayernliga-Mannschaft des SV Kirchanschöring beim Bezirksligisten VfL Waldkraiburg (19 Uhr). Schon am Sonntag folgt für die Elf von Michael Kostner das erste Pflichtspiel, in der Qualifikation zum Totopokal beim Landesligisten SV Erlbach (17 Uhr).

Dort treffen die Gelb-Schwarzen auf alte Bekannte: Beim SVE steht mit Bernd Eimannsberger ein langjähriger SVK-Akteur im Kader und Tobias Sandner, der ebenfalls ins Holzland wechselte.

Das Spiel in Waldkraiburg ist für einen der Neuzugänge beim SVK etwas Besonderes. „Ati“ Atakan Akdemir, den 24 jährigen, zentralen Mittelfeld-Spieler begleiten „gemischte Gefühle“ gegen seinen Ex-Club. Einerseits freue er sich „die Jungs wieder zu sehen“, andererseits wäre es einfach Vorbereitung und „Präsentation beim neuen Verein“ – dem SVK. Ati will sich „dem Trainer zeigen“, das würde „überwiegen“, gegenüber „der Freude auf die Jungs“.

Auf die Gelb-Schwarzen angesprochen sagt ‚Ati‘ „das Training ist super“ genauso wie sein Kollegen. Es mache „richtig Spaß“ aber das Niveau wäre „höher“. Doch das mache „erst recht Spaß“. Von den Team-Kollegen werde er „super aufgenommen“, genauso wie alle anderen Neuen, das SVK-Team-Gefüge wäre „ein super Pflaster“! Ati will die Vorbereitung „voll durchziehen“ und sich „an das Tempo gewöhnen“, das wäre natürlich eine Umstellung „von der Bezirksliga zur Bayernliga“. Da wäre „Vollgas“ angesagt um „der Mannschaft helfen“ zu können. Die Truppe würde von der Stimmung und den Charakteren „super zusammenpassen“.

Pokal-Qualifikation in Erlbach

Nach dem Test in Waldkraiburg muss der SVK am Sonntag bei einem alten Rivalen ran: Beim SV Erlbach im Holzland, dem nördlichsten Fußball-Zipfel im Fußballkreis Inn-Salzach. Beim SVE werden die SVK-Kicker auf mehrere, bekannte Gesichter treffen. Erlbach hat mit einigen Neuzugängen für die kommende Landesliga-Saison aufgerüstet, unter anderem kehrte das Ur-Gestein Johannes Mayer vom Regionalligisten TSV Buchbach zurück.

Einer, der im SVK-Team eine große Rolle spielt und Eimannsberger als Co-Kapitän beerben könnte, ist Florian Hofmann. Der meint zum Duell mit seinem langjährigen Ex-Kollegen „der wird den ein oder anderen Ball noch zu uns spielen“, weil sich der Bernd „mit den Farben sicherlich noch nicht auskennt“. Aber „Spaß beiseite“, gegen Erlbach wäre es „immer geil zu spielen“, sagt 'Hofe', das würde ein „heißes Duell“ werden, jeder wisse „was Erlbach kann“ und jeder wisse was der Bernd könne. Der ginge natürlich „auch ein Stück weit ab“ und es sei "schade", dass der „nicht mehr beim SVK“ ist. „Aber so ist es halt“, meint Hofmann. Für die 90 Minuten wäre es egal „wer da spielt“, da zähle nur eines „gewinnen“. „Und vielleicht“, unkt der Mittelfeldmotor aus Oberteisendorf, würden die SVK-Spieler hinterher mit Eimannsberger noch das ein oder andere Glas Gerstensaft trinken. Auch das wäre irgendwie typisch, für den alten Inn-Salzach-Klassiker, das 'nicht-Derby', wie sie im Holzland sagen, Erlbach – Kirchanschöring.

Peter kommt vom SV DJK Kolbermoor

Thomas Dengel aus dem SVK-Abteilungsleiter-Team kann derweil einen weiteren Neuzugang vermelden: Anton (Toni) Peter wechselt vom ehemaligen Bezirksligisten DJK Kolbermoor zum SVK. Laut Dengel arbeite Peter in der Region und wäre nach Laufen gezogen. Peter spielte unter anderem beim SB Rosenheim und wäre „als defensiver Mittelfeldspieler oder IV“ geplant. „Wir wollten ihn unbedingt, um auf dieser Position nochmal für Konkurrenzkampf zu sorgen“, so Dengel der von einem „charakterlich super feinen Typen“ schwärmt. „Auch andere Vereine aus der Landesliga wollten ihn haben“, sagt Dengel, Coach Kostner kenne ihn auch, aus den Bezirksliga-Duellen mit dem TSV Dorfen.

Michael Wengler

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