FC Bayern München verteidigt Titel beim DFI Cup 2015

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Der FCB jubelt über die Titelverteidigung

Das DFI Bad Aibling lud bereits zum vierten Mal traditionell am Vatertag zum DFI Cup ein. Viele hochkarätige Mannschaften fanden sich in der Bad Aiblinger TTE-Arena ein. Am Ende hatte der Topfavorit und Titelverteidiger die Nase vorne.

Das DFI Bad Aibling lud bereits zum vierten Mal traditionell am Vatertag zum DFI Cup ein. Viele hochkarätige Mannschaften, wie der FC Augsburg, die SpVgg Unterhaching, Red Bull Salzburg, RB Leipzig, Sturm Graz, Slavia Prag und der Titelverteidiger FC Bayern München, fanden sich in der Bad Aiblinger TTE-Arena ein. Dass hierdurch im Vorfeld hohe Erwartungen an das Turnier entstanden dürfte selbstverständlich sein. Und diese Erwartungen konnten die Partien auch größtenteils erfüllen.

Trotz des zu Beginn schlechten Wetters erlebten die Zuschauer ein rasantes und sehr kurzweiliges Turnier, wozu auch das Rahmenprogramm beitrug. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt, außerdem sorgten Sideevents wie eine Torwand und ein Dribbelparcours sowie Informationsstände, die rund um das Deutsche Fußball Internat sowie die Deutsche Sport Privatschule informierten, für Unterhaltung abseits des Spielfeldes.

Bayern gegen DFI eiskalt

Auf dem Platz hatte die DFI Truppe mit dem FC Bayern München, RB Leipzig und Sturm Graz eine sehr anspruchsvolle Vorrundengruppe erwischt. Die zweite Gruppe setzte sich aus dem Nachwuchs des FC Augsburg, der SpVgg Unterhaching, Red Bull Salzburgs und Slavia Prag zusammen.

Im Eröffnungsspiel des Turniers traf das DFI auf den Nachwuchs des Deutschen Rekordmeisters Bayern München und zeigte gleich von Beginn an, dass man sich für das Turnier einiges vorgenommen hatte. Dem Titelverteidiger wurde größtenteils auf Augenhöhe begegnet und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bis auf eine Ausnahme stand das DFI hinten gut und ließ keine Chancen zu. Doch so wie man auch die großen Bayern kennt, agierten auch die Münchener Talente äußerst effektiv und konnten mit ihrer einzigen nennenswerten Chance das 1:0 durch Rudi Schlosser erzielen. Danach drängte das DFI auf den Ausgleich doch da mehrere Torchancen nicht genutzt werden konnten, blieb es am Ende beim 1:0 für die Bayern.

FCB und RB setzen sich durch

Da das zweite Spiel der Vorrunde trotz deutlicher Feldüberlegenheit gegen RB Leipzig mit einem torlosen Remis endete, musste im letzten Gruppenspiel gegen den Nachwuchs von Sturm Graz schon ein Sieg für das DFI her um noch eine Möglichkeit auf das Halbfinale zu haben.

Das Spiel stand lange auf Messerschneide und eine Entscheidung fiel erst in der Schlussminute. Doch aus Sicht der Aiblinger erzielte leider der Gast aus Graz den Treffer zum 1:0, womit sich das DFI mit dem vierten und gleichzeitig letzten Platz der Gruppe begnügen musste. Sturm Graz wurde dritter und in das Halbfinale zogen der FC Bayern und RB Leipzig ein.

Augsburg lässt Leipzig keine Chance

Das Highlight-Spiel der Vorrunde fand in der zweiten Gruppe statt, als sich der FC Augsburg in einem hochklassigen Duell mit 2:1 gegen Red Bull Salzburg durchsetzte. Überragender Spieler dieses Spieles war Augsburg Martin Misovski, der später auch den Preis des besten Spielers des Turniers gewann. Diese beiden Mannschaften zogen folgerichtig auch ins Halbfinale ein, die SpVgg Unterhaching und die tschechischen Gäste aus Prag mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

Im Anschluss an die Vorrunde ging es direkt mit den Halbfinalbegegnungen weiter, die bei mittlerweile idealem Fußballwetter stattfanden. Im ersten der beiden Spiele setzte sich der FC Bayern denkbar knapp im Penaltyschießen gegen den Nachwuchs aus Salzburg durch. Die zweite Partie zwischen dem FC Augsburg und RB Leipzig war da schon eine eindeutigere Geschichte, am Ende zog Leipzig durch ein 2:0 als 2. Mannschaft ins Finale ein.

DFI feiert erstes Erfolgserlebnis

Im Spiel um Platz sieben konnte anschließend auch das DFI sein erstes Erfolgserlebnis feiern. Durch ein Tor von Jona Stahl verwies das DFI Slavia Prag auf den achten Rang und konnte selbst den siebten Platz belegen. Nachdem sich Sturm Graz gegen die SpVgg Unterhaching im Spiel um Platz fünf und Red Bull Salzburg im Spiel um Platz drei gegen den FC Augsburg durchsetzten konnten, war alles zum großen Finale zwischen Bayern und Leipzig angerichtet.

Bayern ging Früh mit 1:0 in Führung, doch der beste Torschütze des Turnieres Armindo Sieb konnte das Spiel drehen und die Roten Bullen durch zwei Treffer mit 2:1 in Führung bringen. Die Jungs des FCB warfen anschließend nochmal alles nach Vorne und kamen kurz vor Schluss durch Abdul Bangura tatsächlich noch zum Ausgleich. Da in der fünfminütigen Verlängerung nichts passierte ging das Finale, wie bereits im Vorjahr ins Penaltyschießen. Hier erwies sich der Torhüter des FCB, Julius Mathiesl, als entscheidender Spieler. Er konnte alle drei Versuche der Roten Bullen abwehren und brachte seiner Mannschaft damit nicht nur den Turniersieg ein, sondern krönte sich obendrein noch selbst zum besten Torhüter des Turniers.

Pressemitteilung DFI

Quelle: rosenheim24.de

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