Corona-Maßnahmen in Bayern werden verschärft

Amateurfußball: Zuschauer müssen ab einem gewissen Wert Maske tragen

Fußball mit zwei Spielern.
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Fußball (Symbolbild)

Bayern - Zwar soll der Ball im bayerischen Amateurfußball unter den bisherigen Auflagen weiter rollen, doch Zuschauer müssen sich darauf einstellen in Zukunft Masken zu tragen. Und zwar dann, wenn die Sieben-Tages-Inzidenz über 35 liegt.

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen und immer mehr Spiele im bayerischen Amateurfußball müssen abgesagt werden. Das sorgt für Sorgenfalten bei den Vereinen. Am Donnerstag gab Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass  die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wieder verschärft werden.


Maske Ja oder Nein: Sieben-Tages-Inzidenz entscheidend

Zwar könne der Amateurfußball in Bayern und den bisherigen Auflagen weiterlaufen, doch Zuschauer müssen sich in Regionen mit hohen Infektionszahlen aber auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einstellen.


Diese Maßnahme wird dann ergriffen wenn in Landkreisen der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz über 35 liegt. Dann sind Zuschauer dazu verpflichtet, eine Maske zu tragen. „Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz“, sagte Söder am Donnerstag.

Faltenbacher: „Es gab in den vergangenen Tagen auch positive Nachrichten“

BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher spricht den Vereinen in Bayern Mut zu. Zudem erinnert er daran, die Hygienekonzepte konsequent umzusetzen: „Es gab in den vergangenen Tagen auch positive Nachrichten. Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA, äußerte sich über die Ansteckungsgefahr auf dem Fußballplatz. Seiner Aussage nach ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Aktive auf dem Platz mit dem Virus anstecken. Umso wichtiger ist das Verhalten abseits des Spielgeschehens. Auf dem Weg zum Spiel, in der Kabine und im Sportheim müssen wir das Corona-Virus bekämpfen, indem wir uns entsprechend diszipliniert verhalten. Wir schützen damit nicht nur uns selbst und andere Vereinsmitglieder, sondern entgehen im Verdachtsfall zumeist auch einer durch die Gesundheitsbehörden angeordneten Quarantäne. Es liegt also im ureigenen Interesse eines jeden Vereinsmitgliedes, sich umsichtig zu verhalten.“

ma

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