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„Lieber fünf Minuten früher abpfeifen als zu spät“

Fortsetzung oder Spielabbruch? Das gilt es bei Gewittern zu beachten

Fußball Unwetter (Symbolbild)
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Fußball Unwetter (Symbolbild)
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Am vergangenen Spieltag wurden erneut zahlreiche Spiele aufgrund eines Gewitters abgebrochen, allein in der Kreisliga 1 konnten drei Partien nicht mehr zu Ende gespielt werden. beinschuss.de hat bei Sepp Kurzmeier, Schiedsrichterobmann der Gruppe Chiem (GSO), nachgefragt, was es bei einem Unwetter zu beachten gilt, wie lange bis zu einer Entscheidung gewartet werden muss und was bei einem Abbruch passiert.

Kreis Inn/Salzach - Am Freitagabend zog ein heftiges Gewitter über die Region und sorgte im Amateurfußball für einige Spielabbrüche. So wurde das Derby zwischen dem TuS Bad Aibling und dem SV Ostermünchen beim Stand von 0:0 in der 58. Minute unterbrochen. Nach einer halben Stunde entschied Schiedsrichter Vinzenz Pfister, dass das Spiel nicht mehr angepfiffen und damit abgebrochen werden muss.

„Lieber fünf Minuten früher abpfeifen als zu spät“

Doch was gilt es bei einem Unwetter zu beachten? Wann muss eine Entscheidung bezüglich Fortsetzung oder Abbruch getroffen werden? Und wird bei einem Spielabbruch das Nachholspiel mit aktueller Spielminute und Spielstand fortgesetzt oder geht es mit 0:0 von vorne los? beinschuss.de hat mit Sepp Kurzmeier, Schiedsrichterobmann der Gruppe Chiem (GSO), genau über diese Fragen gesprochen.

Die Spielordnung des BFV sieht vor, dass wenn die Unversehrtheit von Spielern und Zuschauern nicht mehr gewährleistet werden kann, wie es beispielweise bei einem Gewitter der Fall sein kann, dann muss der Unparteiische das Spiel unterbrechen.

„Es gibt kein festgeschriebenes Gesetzt, wann der Schiedsrichter die Partie unterbrechen muss“, sagt Kurzmeier, „es liegt im Ermessen des Schiedsrichters, aber wenn Blitz und Donner kurz aufeinander folgen, dann sollte er schnell abpfeifen. Ich sage immer: lieber fünf Minuten früher als zu spät.“

Bei Abbruch: Spiel wird neu angesetzt

Wenn dieser Fall eintritt, dann müssen die Schiedsrichter abwägen, ob eine Fortsetzung des Spiel noch möglich ist. Dabei muss neben den Wetterverhältnissen auch die Bespielbarkeit des Platzes im Auge behalten werden. Dabei kann die Unterbrechung auch länger als 30 Minuten dauern. „Es kann auch länger gewartet werden, sollte eine Besserung des Wetters in Sicht sein“, sagt SR-Obmann Kurzmeier, der zudem betont, dass die endgültige Entscheidung beim Unparteiischen liegt. „Nach einer Unterbrechung von einer Stunde sollte aber eine Entscheidung fallen“, so Kurzmeier weiter.

Sollte eine Fortsetzung der Partie nicht möglich sein, landet der Fall vor dem Sportgericht. In der Regel wird die Begegnung neu angesetzt und beim Stand von 0:0 neu angepfiffen . „Es spielt dabei keine Rolle in welche Minute und bei welchem Ergebnis das Spiel abgebrochen wurde“, betont Kurzmeier.

ma

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