Kooperation zwischen Deutschen Fußball Internat und beinschuss.de

Wegen Corona-Pandemie: "Auch am DFI konnte nur noch improvisiert werden"

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Sebastian Raß, Geschäftsführer des Deutschen Fußball Internats, erzählt, wie sie mit der Corona-Pandemie umgegangen sind.

Bad Aibling - Auch das Deutsche Fußball Internat (DFI) war von der Corona-Pandemie betroffen. Deshalb bot das DFI in den vergangenen Wochen ein Cybertraining an. In den kommenden Wochen zeigt das DFI und beinschuss.de euch Trainingsvideos, die zeigen, welche Übungen anhand des BFV-Leitfadens möglich sind.

Das Deutsche Fußball Internat (DFI) wurde im Juni 2011 gegründet und befindet sich auf dem ehemaligen US-Gelände in Bad Aibling. Insgesamt hat der Verein 175 Jugendspieler, davon sind 100 Internats- und 50 Tagesschüler. “Seit der Gründung ist das Unternehmen jährlich gewachsen, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren: Hier wachsen Persönlichkeiten”, sagt Geschäftsführer Sebastian Raß gegenüber beinschuss.de. Dabei kommen die Schüler und Mitarbeiter aus bis zu 25 Ländern und leben und trainieren zusammen am DFI. So stammen einige aus Ländern wie Australien, Indien, China, Indonesien, Südafrika, Thailand, Namibia und sehr vielen europäischen Ländern.


DFI Geschäftsführer Raß: "Nahezu alle Mannschaften arbeiten mit hauptamtlichen professionellen Trainer"

Im DFI sind Schule, Sport und Internatsleben optimal aufeinander abgestimmt. "Das Herzstück dabei ist die Schule", betont Raß. Denn im Stundenplan der Ganztagsschule sind täglich zwei Stunden Sport eingeplant, wodurch die Jungs täglich in kleinen Gruppen trainieren können. "Diesen Vorteil können natürlich auch Tagesschüler aus der Region nutzen", so Raß weiter. "Im normalen Ablauf trainieren bis zu 150 Fußballer täglich zwei Mal am DFI, hinzu kommen am Abend im Vereinstraining noch weitere 25 Spieler aus der Region, die weder Internet noch Schule besuchen." 

Zehn Teams hat der DFI Bad Aibling e.V. im Spielbetrieb gemeldet, davon spielen die U13 und die U15 in Deutschlands höchster Liga. Raß: "Die Besonderheit dabei ist, dass in nahezu allen Mannschaften von der U12 bis zur U17 hauptamtliche professionelle Trainer arbeiten, die sich einzig und alleine der Jugendausbildung verschrieben haben." Das Internat bewohnen einige Spieler, die bei externen Vereinen wie Unterhaching, 1860 München oder Rosenheim spielen. “Letztlich hilft das Training aber jedem, denn im normalen Mannschaftstraining bleibt leider zu wenig Zeit, seine eigenen technischen Fähigkeiten zu verbessern”, so Raß weiter. 


Auch das DFI war von der Corona-Pandemie betroffen

Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb in ganz Bayern für mehrere Wochen außer Kraft gesetzt wurde. Dies hatte auch Auswirkungen auf das Deutsche Fußball Internat. "In den letzten Wochen konnte aufgrund der allbekannten Pandemie auch am DFI nur noch improvisiert werden. Jegliche eingespielten Muster und Rhythmen mussten mit dem Virus über den Haufen geworfen werden, aber trotz der neuen Situation kam nie das Gefühl der Panik auf", sagt Raß. 

Das DFI hat deshalb auf ihrem YouTube-Kanal ein Cybertraining angeboten, bei dem größtenteils nur ein Ball und haushaltstypische Gegenstände verwendet wurden. "Das 45 minütige Online-Training bestand aus unterschiedlichen Inhalten wie Technik, Koordination, Kognition und Athletik und wurde per YouTube Live gestreamt, sodass die Kids weltweit zuhause in ihren Wohnzimmern mitmachen konnten", betont der Geschäftsführer.

Kooperation zwischen Beinschuss.de und dem DFI 

Seit vergangener Woche ist Fußballtraining unter bestimmten Einschränkungen in Bayern wieder erlaubt. Dabei kann nur in Kleingruppen trainiert werden und die Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Viele Vereine fragen sich, wie sie ein solches Training abhalten können und welche fußballspezifischen Übungen dabei möglich sind. Deshalb stellt euch ab dieser Woche beinschuss.de zusammen mit dem Deutschen Fußball Internat kurze Trainingsvideos vor. Darin wird gezeigt, welche Übungen ihr mit eurem Team in Kleingruppen bewältigen könnt.

ma

Quelle: rosenheim24.de



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