Ärgern im Allgäu

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Zweimal musste sich die Defensive des SVE überwinden lassen. Erlbach wartet weiter auf Auswärtspunkte.

Der SV Erlbach reiste mit Optimismus nach Sonthofen, doch der Bayernligist kann anscheinend nur Zuhause punkten.

Auswärts drückt der Schuh. Dreimal musste man schon in den fremden Stadien der Bayernliga antreten und dreimal gab es keine Punkte auf der Heimfahrt nach Erlbach. Die Truppe von Robert Berg wollte nun aber ein Zeichen setzen. In Sonthofen im Allgäu traf man zwar auf eine auf dem Papier bessere Mannschaft, der 1. FC bereits mit 16 Zählern, doch warum sollte es denn nicht gerade am Samstag klappen.

Neuzugang noch nicht in Startelf

Die Vorzeichen hätten jedoch besser sein können - sie hätten eigentlich gar nicht viel schlechter sein können: Christoph Jäger nach Rot gesperrt, Spinner verletzt, Masberger beruflich verhindert, Bruche auch nicht mit von der Partie. Lediglich Johannes Penkner, der ebenfalls allenfalls fraglich war vor dem ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams, stand in der Startformation.

Neuzugang Mösmang hingegen war zunächst auf der Bank, wurde später eingewechselt. "Rückenwind" haben sie, meinte Robert Berg im Vorfeld der Partie. Klar, schließlich kamen die beiden letzten Erfolge im heimischen Waldstadion nicht von ungefähr. Doch Sonthofen zeigte bereits das ein oder andere Mal seine Klasse in dieser Spielzeit.

Tor eins nach guter halben Stunde

So auch in der 34. Minute: Antonio Budisavljevic traf für den 1. FC. Erlbach in Rückstand, aber nicht völlig weg vom Fenster. Der Vorsprung der Hausherren zu klein, um endgültig von einer Entscheidung zu sprechen. In der 73. Spielminute nahm die Auswärtspleite dann aber konkrete Formen an: Alex Osterrieder mit dem 2:0 für Sonthofen, die Messe schien gelesen.

Denn in der Folge kamen die Erlbacher nicht mehr ran, nichts war's mit dem ersten Sieg auf fremden Platz. Der SVE bleibt in der Auswärtstabelle weiter ganz unten, ärgerlich auf jeden Fall. Doch wenn es halt nicht auswärts klappt, dann müssen die Punkte im Kampf gegen den Abstieg halt im Waldstadion her. Nächste Woche gegen 1860 Rosenheim gibt es zwar auch nur drei Punkte zu vergeben, ein Sieg im Inn-Salzach-Derby schmeckt aber immer besonders gut.

Quelle: rosenheim24.de

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