PM: SE Freising - TSV Kastl remisieren

Starker Kampf: Endlmaier hält Kastl einen Punkt in Freising fest!

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Konnte mit seinen Kastlern einen etwas glücklichen Punkt in Freising einfahren: Sebastian Spinner.

Freising- Nach der knappen 1:0-Niederlage am Dienstag gegen den SBC Traunstein gab es für den TSV Kastl wieder einen Punkt. Gegen den klaren Favoriten aus Freising wäre auch ein Sieg möglich gewesen. 

Unglaublich aber wahr. Der SE Freising war im Heimspiel gegen den TSV Kastl total überlegen und kam trotzdem nur zu einem 1:1. Langsam ist nun auch der 2. Platz in der Landesliga Südost in Gefahr. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Alex Plabst, „wir haben mit viel Leidenschaft gekämpft und viel investiert, hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz“. Doch für einen Sieg reichte das alles für die am Freitagabend in Weißblau spielenden Freisinger nicht. 


Von Anfang an zog sich Kastl in die eigene Hälfte zurück und kam nur selten zu Gegenstößen. Einer hätte allerdings in der 10. Minute beinahe zu einem Tor geführt. Der Abwehrschlag eines Freisinger Verteidigers flog als Bogenlampe auf’s Tor, Torhüter Stefan Wachenheim konnte nur mit Mühe abwehren, der Nachschuss eines Kastlers klatschte an den Pfosten. Danach ging es Schlag auf Schlag. In der 15. Minute schoss Sebastian Thalhammer auf’s Tor, der Keeper ließ abprallen, beim Nachschuss stand Andreas Hohlenburger im Abseits. 

Eine Minute später schoss Didier Nguelfack, der Kastl-Keeper Endlmaier konnte zur Ecke klären. In der 20. Minute konnte Endlmaier wieder nur abklatschen, Andi Manhart knallte den Nachschuss drüber. Ein andermal vergab Jonas Mayr in guter Position, einmal musste ein Verteidiger von Kastl auf der Linie per Kopf klären. Dann versuchte es Andreas Schredl per Hacke den Ball ins Gehäuse zu bugsieren, er scheiterte. Zum Glück scheiterte er auch, als er seinen Torhüter per Rückpass auf die Probe stellt. Vergeben, verschossen vorbei. 


Die Freisinger spielten schön bis zum gegnerischen Strafraum, beherrschten den Gegner, aber die letzten Pässe kamen nicht an, die Bälle wurden immer wieder abgefangen. Daran änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts. Zunächst. Denn Kastl flankte nun auch einmal in den Strafraum, Wachenheim konnte nur zur Ecke klären und da ist sie wieder da, die Schwäche der Freisinger bei Standardsituationen. Der Ball flog nach innen, Sebastian Pietsch schoss aus etwa 16 Metern, der Schuss wurde abgefälscht und war drin. Ein 0:1 aus heiterem Himmel. 

Fast im Gegenzug dann eine Riesenchance für Hohlenburger, der nach einer Flanke eigentlich den Ausgleich machen muss. Aber er bekam den Ball nicht so richtig auf den Fuß, versuchte es dann mit der Hacke und scheiterte am Torhüter. Dann in der 78. Minute der Ausgleich. Ein langer Abschlag, der eingewechselte Nureddin El Sayed verlängerte per Kopf auf Hohlenburger und der hämmerte den Ball ins Tor. Chancen für den SEF gab es auch in der Folge zuhauf, einmal musste Kastl erneut auf der Linie retten. Aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. „Gegen eine Mannschaft, die nur hinten drin steht, ist es einfach schwer“, sagt Plabst nach dem Spiel und ermuntert seine enttäuscht vom Platz schleichenden Spieler, nicht den Kopf hängen zu lassen. Alles gegeben, mit Leidenschaft gekämpft, aber das Glück hat gefehlt.

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Pressemitteilung SE Freising

Quelle: rosenheim24.de



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