Vorschau: FC Sturm Hauzenberg - TSV Ampfing

Ampfing möchte im Dreiländereck punkten

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Mateo Cacic hat unter Trainer Klaus Seidel einen Sprung nach vorne gemacht. Jetzt soll mit einem Sieg in Hauzenberg der nächste Schritt folgen.

Hauzenberg - Gelingt dem TSV Ampfing im achten Anlauf endlich der erste Auswärtsdreier? Die Schweppermänner gastieren am Samstag um 14 Uhr beim FC Sturm Hauzenberg und wollen im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Oberösterreich das Punktekonto von bislang zwölf Zählern weiter aufbessern.

Der einzige Auswärtspunkt, den die Ampfinger bisher erobern konnten, wurde beim Eröffnungsspiel der Fußball-Landesliga Südost mit dem 1:1 im Juli beim FC Töging eingefahren, seither setzte es sechs Niederlagen, die teilweise vernichtend ausgefallen sind wie etwa in Kastl oder Unterföhring. Dementsprechend fällt auch die Torbilanz aus den sechs Spielen mit 3:20 aus. Beim 0:1 in Erlbach und beim 1:3 in Traunstein waren die Schützlinge von Trainer Klaus Seidel allerdings schon relativ nahe dran, vielleicht klappt es ja im vorletzten Auswärtsspiel der Vorrunde.

„Der Trainer hat die Mannschaft in kurzer Zeit körperlich und taktisch weiterentwickelt. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir noch einmal solche Klatschen kassieren werden. Er hat der Truppe seinen Stempel aufgedrückt und sie so auf eine andere Ebene gehoben“, attestiert Sportlicher Leiter Adrian Malec Seidel gute Arbeit, wohl wissend: „Es fehlen schon noch 30 Prozent.“ Allerdings fährt Malec mit einem guten Gefühl zum Tabellen-13., der den ersten Nichtabstiegsplatz einnimmt: „Wir wollen da gewinnen.“

Ampfing will den Anschluss herstellen

Seidel hat die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Geiger am vergangenen Wochenende beim 2:2 in Rosenheim unter die Lupe genommen und dabei nicht nur die kämpferischen Qualitäten der Niederbayern registriert, die auf den gesperrten Sebastian Raml und den verletzten Kapitän Jürgen Knödelseder verzichten müssen. Nach drei Niederlagen und dem Remis in Rosenheim sind die gut gestarteten Granitstädter allerdings in der Tabelle abgerutscht und stehen nur noch vier Punkte vor Ampfing – mit einem Sieg in Hauzenberg könnten die Ampfinger also den Anschluss ans untere Mittelfeld herstellen. „Wir haben jetzt noch acht Spiele bis zur Winterpause, klasse wäre es, wenn wir bis dahin bei 25 Punkten stehen würden. Auf alle Fälle ist es unser Ziel in Schlagdistanz zum unteren Mittelfeld zu überwintern“, sagt Malec.

Der Sportliche Leiter hofft dabei auf weitere Verbesserungen der Mannschaft: „Wir müssen im Ballbesitz ruhiger werden und die vielen Fehlpässe abstellen. Dann bekommt die Mannschaft auch ihre Erholungsphasen, wenn wir aber ständig den Ball leichtfertig verlieren, laufen wir sofort wieder hinterher und das kostet natürlich Kraft, die uns dann am Ende fehlt.“ Bis auf Jonas Frisch (Schulter) und Christian Richter (Trainingsrückstand) hat Seidel alle Mann an Bord und kann voraussichtlich erstmals unter seiner Regie etwas variieren – in den letzten Wochen hat sich die Mannschaft ja meist von alleine aufgestellt.

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Pressemitteilung TSV Ampfing (MB)

Quelle: rosenheim24.de

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