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„Wir sind jetzt genau da, wo wir nicht hinwollten“

Ampfing steckt nach Niederlage gegen Kirchheimer SC wieder voll im Abstiegskampf

Atakan Akdemir hatte das Ampfinger 2:1 auf dem Schlappen, sein Schuss wurde aber in letzter Sekunde abgewehrt.
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Atakan Akdemir hatte das Ampfinger 2:1 auf dem Schlappen, sein Schuss wurde aber in letzter Sekunde abgewehrt.

Der TSV Ampfing hat den Bock erneut nicht umstoßen können: Die Mannschaft von Trainer Rainer Elfinger unterlag trotz guter Leistung am Freitag beim Kirchheimer SC mit 1:2 und muss nach sieben Spielen mit nur einem Punkt wieder mehr denn je um den Klassenerhalt in der Landesliga Südost bangen.

Ampfing - „Jetzt sind wir genau da, wo wir nicht hinwollten. Aber das hilft alles nichts, wir müssen jetzt nach vorne schauen und müssen wieder Stimmung reinbekommen. Grundsätzlich spricht das Programm mit den Spielen in Karlsfeld und gegen Landshut, für die es beide um nichts mehr geht, eher für uns. Deswegen bin ich schon noch zuversichtlich, dass wir nicht bis zum letzten Spieltag in Töging zittern müssen“, so Elfinger, der ausführt: „Wir haben uns so viel nach dem Winter erarbeitet, dann kam die Corona-Welle, die uns eingebremst hat. Trotzdem wollen wir das jetzt nicht mehr aus der Hand geben.“

Elfinger: „Wir haben vor dem Tor des Gegner kein Glück.“

Die Schweppermänner sind am Freitag gut in die Partie gekommen, wirkten stabil und hatten durchaus einige gute Abschlusssituationen durch Daniel Toma und Liviu Pantea. „Kämpferisch kann ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Aber wir haben eben auch kein Glück vor dem Tor des Gegners. Zudem hatten wir wieder nicht annähernd unsere Top-Besetzung“, so Elfinger, der unter anderem auf Goran Divkovic verzichten musste, der seinen erkrankten Vater nach Zagreb ins Krankenhaus bringen musste.

Den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften macht unterm Strich Ex-Profi Korbinian Vollmann, der beide Treffer für die Gastgeber erzielte. Elfinger: „Im Spiel hatten wir ihn gut im Griff, aber die Tore sind jeweils nach Standards gefallen. Und da hat sich eben die individuelle Klasse von Korbi gezeigt.“

Selimovic traf für den TSV Ampfing

Im Spiel konnte Anel Salibasic die Kreise des Ex-Löwen gut einengen, aber nach einer Ecke war er mit einem gekonnten Seitfallzieher zur Stelle (39.), als Domen Bozjak einen Schuss von Peter Schmöller stark parierte, der seitlich abgewehrte Ball Vollmann aber genau vor die Flinte fiel.

Auch nach dem Seitenwechsel war Ampfing präsent und konnte sich in der 52. Minute durch Irfan Selimovic belohnen, der nach einer Ecke zum Ausgleich einköpfen konnte (52.). Wenig später hatte Atakan Akdemir die Führung auf dem Fuß, doch die Kirchheimer warfen sich noch in seinen Schuss. „Ich hatte eigentlich nicht das Gefühl, dass wir dieses Spiel noch verlieren würden. Aus meiner Sicht waren wir näher am Führungstreffer dran“, so Elfinger.

Toma sah in der Schlussphase wegen Meckerns Gelb-Rot

Er wurde aber in der 82. Minute eines Besseren belehrt: Nach einem eigenen Angriff, den Toma nicht perfekt abschließen konnte, kam Kirchheim nach einem Diagonalball zu einer Ecke, die von Benjamin Murga auf Vollmann abgelegt wurde, der mit einem trockenen Flachschuss aus 13 Metern traf.

Ob Vollmann dabei im Abseits stand, war auf den ersten Blick schwer zu entscheiden, aber Toma reklamierte, sah Gelb und 30 Sekunden später Gelb-Rot, weil er sich wohl weitere Widerworte Richtung Schiedsrichter nicht verkneifen konnte.    

Die Daten zum Spiel

TSV Ampfing: Bozjak – Selimovic, Karatepe, Halozan, Popa (85. Huber) – Steppan, Salibasic – Buljubasic (46. Ighagbon), Akdemir (85. Weichhardt), Pantea – Toma. Trainer: Elfinger.

Tore: 1:0 Vollmann (39.), 1:1 Selimovic (52.), 2:1 Vollmann (82.)

Schiedsrichter: Schricker (FC Hohenthann)

Zuschauer: 180

Besonderheit: Gelb-Rot gegen Ampfings Toma (82.) wegen wiederholten Reklamierens.

MB

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