Weiterhin auf Trainersuche

Ampfing empfängt SpVgg Landshut – Debüt von Daniel Hofstetter?

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Können sich die Schweppermänner wie beim einzigen Sieg gegen Hallbergmoos gegen die SpVgg Landshut als schlagkräftige Einheit präsentieren?

Ampfing - Landesligist TSV Ampfing ist auf der Suche nach einem neuen Trainer noch nicht fündig geworden, hat aber mit Daniel Hofstetter vom SV Wacker Burghausen einen neuen Abwehrspieler unter Vertrag genommen. Ob der 27-Jährige bereits am Freitag um 19 Uhr sein Debüt geben wird, wenn die SpVgg Landshut ihre Visitenkarten im Raiffeisen-Sportpark abgibt, ist allerdings noch nicht ganz sicher.

„Die Spielberechtigung müsste rechtzeitig da sein. Daniel hat ja schon seit einiger Zeit bei uns mittrainiert, ob er gleich zu einem Einsatz kommen wird, muss man abwarten“, sagt Sportlicher Leiter Adrian Malec, der die Entscheidung Robert Unterhuber überlässt, der die Mannschaft erneut betreuen wird. Hofstetter, der ja bis zur vergangenen Saison Kapitän in Burghausen war, aufgrund einer Bandscheiben-Operation dann aber lange pausieren musste, soll die Innenverteidigung des Aufsteigers verstärken und möglichst schnell die Rolle eines Führungsspielers übernehmen. 

Süßmaier kehrt ins Tor zurück

Die Chancen, dass er gleich ran darf, stehen nicht schlecht, zumal die Ampfinger gehörige Verletzungssorgen plagen. Neben Nadil Buljubasic wird wohl Mateo Cacic ausfallen, der in Kastl wegen eines Schlags auf die Niere raus musste. Christian Richter plagen weiterhin Knieprobleme, Kapitän Waldemar Miller kämpft mit einem dicken Bluterguss im Wadenbereich, Liviu Pantea ist ebenfalls noch angeschlagen. Hinzu kommt, dass sich Marcel Meingaßner und Keeper Tobias Csaftari in den Urlaub verabschiedet haben, so dass auf jeden Fall Dominik Süßmaier ins Tor zurückkehren wird. Immerhin ist mit Anel Salibasic ein wichtiger Mittelfeldstratege aus dem Urlaub zurück, der dem Spiel der Schweppermänner wieder mehr Struktur verleihen soll.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mannschaft noch einmal so desolat auftreten wird wie in Kastl, als sie unter den Schock des Rücktritts von Trainer Jochen stand“, sagt Malec, wohl wissend, dass mit der SpVgg Landshut eine Mannschaft zu Gast ist, die mit größeren Ambitionen in die Saison gegangenen ist, bislang aber noch den Erwartungen hinterherhinkt. Das Team von Trainer Johannes Viehbeck, das zwischenzeitlich mit dem 8:0 gegen Traunstein und dem 2:1 in Freising aufhorchen ließ, wartet seit drei Runden auf einen Sieg und möchte diese kleine Negativserie am Freitag beim Tabellenvorletzten beenden. Bester Torschütze der Niederbayern ist Tobias Steer, der zeitweise im Nachwuchs des TSV 1860 München ausgebildet worden ist und schon fünf Treffer auf dem Konto hat.

Markt überschaubar

Den neuen Trainer werden die Schweppermänner in dieser Woche mit Sicherheit nicht präsentieren können. Malec: „Der Markt ist um diese Jahreszeit sehr überschaubar. Wir brauchen aber einen starken Trainer, der die Mannschaft ähnlich wie Reil führen kann.“ Gespräche hat der Sportliche Leiter bereits einige geführt, konkret ist aber noch nichts. Zudem sondiert Malec ja den Markt auch noch nach weiteren Verstärkungen, so dass ihm derzeit keine Zeit bleibt, um Unterhuber bei der Trainingsarbeit zu unterstützen.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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