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Vor dem Auswärtsspiel beim ASV Au

Angers neuer Trainer Brandl im Interview: Darum glaubt er an den Klassenerhalt

Ab sofort Trainer beim SC Anger: Der Ex-Teisendorfer Andreas Brandl.
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Er ist ab sofort Trainer beim SC Anger: Der Ex-Teisendorfer Andreas Brandl.

Der SC Anger kämpft in der Kreisliga 1 gegen den Abstieg. Unter dem neuen Trainer Andreas Brandl holte der SVA zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen. Vor dem Auswärtsspiel gegen den ASV Au blickt Brandl im Interview mit beinschuss.de auf seine ersten Wochen beim SCA zurück und verrät, warum er vom Klassenerhalt überzeugt ist.

Anger - Nach der 0:3-Niederlage im Derby gegen den BSC Surheim endete die vierjährige Amtszeit von Trainer Christian Berger beim SC Anger. Berger schaffte mit dem SCA in der coronabedingt abgebrochenen Saison den Aufstieg in die Kreisliga, ein Jahr später feierte er den Klassenerhalt.

Brandl war bis Somme Trainer des TSV Teisendorf

Lange ohne Trainer blieb der SC Anger allerdings nicht und konnte mit Andreas Brandl schnell einen Nachfolger präsentieren. Brandl trainierte zu Saisonbeginn noch den TSV Teisendorf und wurde dort nach drei Partien überraschend entlassen.

Ein erster Effekt hat sich bereits gezeigt, denn die ersten beiden Partien unter neuem Coach blieb der SCA ungeschlagen. Gegen den TuS Bad Aibling gab es einen 3:1-Heimerfolg, gegen den ASV Großholzhausen ein 0:0-Remis.

„Mit den ersten beiden Spielen kann man sehr zufrieden sein“

beinschuss.de sprach vor dem schweren Auswärtsspiel beim ASV Au am kommenden Samstag (12. November) mit Brandl über seine neue Aufgabe und wie dieses Engagement zustande kam. Zudem spricht er über den Abstiegskampf und verrät, an welchen Stellschrauben er in der Winterpause drehen will.

Hallo Andreas, du kannst mit vier Punkten aus zwei Spielen auf einen erfolgreichen Einstand beim SC Anger zurückblicken. Was hast du verändert?

Andreas Brandl: In dieser kurzen Zeit kann man als neuer Trainer nicht viele Veränderungen vornehmen. Ich habe deshalb einfach versucht, frischen Wind reinzubekommen und die Mannschaft verbal zu motivieren. Das hat ganz gut funktioniert und mit den ersten beiden Partien kann man deshalb sehr zufrieden sein. Aber es ist auch ganz klar, dass mein Vorgänger Christian Berger an diesem Erfolg auch seinen Anteil hat. Er hat beim SC Anger viel erreicht und sehr gute Arbeit geleistet.

Brandl: „Am Ende hat das Gesamtpaket gepasst“

Wie kam es dazu, dass du den SC Anger als Trainer übernommen hast?

Brandl: Nach der überraschenden Trennung in Teisendorf hatte ich eigentlich den Plan, bis mindestens zur Winterpause eine Pause einzulegen. Aber wie sagt man so oft: „Unverhofft kommt oft“ und so kam der Kontakt zum SC Anger zustande. Als dann der Verein an mich herantrat, musste ich nicht lange überlegen. Der Klub ist gut geführt, die Fahrtwege passen super für mich und am Ende hat das Gesamtpaket ganz einfach gepasst.

Welche Mannschaft hast du bei deiner Amtsübernahme vorgefunden?

Brandl: Ich kannte das Team bereits aus meiner Zeit in Teisendorf und wusste daher, dass das Potenzial definitiv vorhanden ist. Die Mannschaft ist sehr willig und die Trainingsbeteiligung ist sehr gut. Zudem sind die Spieler sehr bodenständig und verstehen sich alle untereinander gut. Ich habe also eine intakte Mannschaft übernommen.

„Die Mannschaft genug Qualität hat, in dieser Liga zu bleiben“

Was macht dich zuversichtlich, dass es mit dem Klassenerhalt klappt?

Brandl: Es ist ein offenes Rennen im Tabellenkeller und es ist alles sehr eng beieinander. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass die Mannschaft genug Qualität hat, in dieser Liga zu bleiben und das auch ohne die Relegation. Wir sind diesbezüglich auf einem guten Weg.

Zum Jahresabschluss geht es gegen den ASV Au. Wie gehst du dieses Spiel an?

Brandl: Das ist kein einfaches Auswärtsspiel für uns, aber Au hat aktuell auch nicht seine beste Phase. Dennoch gehen sie als haushoher Favorit in die Partie. Wir können daher ganz locker dort hinfahren. Unser Anspruch ist aber, den Gegner auch ärgern zu wollen und giftig aufzutreten. Wir wollen definitiv kein Punktelieferant sein.

Brandl will mit seinem Team in der Offensive noch variabler werden

Nach dem Spiel gegen Au geht es in die Winterpause. In welchen Bereichen siehst du bis zum Start der Frühjahresrunde noch Verbesserungspotential?

Brandl: Wir müssen im Ausdauerbereich noch arbeiten, damit wir über die kompletten 90 Minuten ein hohes Tempo gehen können. Zudem ist mir als Trainer die Zweikampfhärte enorm wichtig, vor allem wenn man gegen Abstieg spielt. Ein weiterer Bereich ist die Offensive. Hier wollen wir variabler werden. Das sind unsere Aufgaben im Winter.

Mit dem SC Anger triffst du im neuen Jahr auch auf deinen Ex-Verein TSV Teisendorf. Liegt da schon ein besonderes Augenmerk darauf?

Brandl: Diesem Spiel sehe ich emotionslos entgegen. Ich hatte eine schöne Zeit in Teisendorf, aber ich habe einen Haken daran gesetzt. Ich wünsche der Mannschaft viel Erfolg und bin davon überzeugt, dass sie sich in dieser Saison belohnen können.

Andreas Brandl, vielen Dank für das Interview.

ma

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