PM: Kreisklasse 3: TuS Mettenheim - TSV Neumarkt-St. Veit 2:5 (2:1) 

Neumarkt dreht in der zweiten Hälfte auf

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Mettenheim - Nachdem der TSV Neumarkt-Sankt Veit mit dem TV Altötting, der SG Perach/Winhöring und dem SV Pleiskirchen drei schwere Brocken zu absolvieren hatte, schien das Spiel gegen den Aufsteiger TuS Mettenheim als leichte Aufgabe. Mettenheim führte zur Halbzeitpause mit 2:1 und man konnte den Eindruck haben, Neumarkt hätte Mettenheim unterschätzt.

Tatsächlich waren sich Gäste jedoch durchaus der Stärken des TuS bewusst, der machte aber schlicht und ergreifend einfach das Beste aus seinen Möglichkeiten. Obwohl Goalgetter Christian Springer bei Christian Huber nahezu abgemeldet war, kam Mettenheim zu einer handvoll Chancen, die zweimal zu günstigen Zeitpunkten genutzt wurden. Ergänzend zu einer guten Chancenauswertung profitierte Mettenheim von einem über sich hinauswachsenden Torwart Robert Egger, der lange Zeit nahezu jeden Ball parierte, der auf sein Tor kam. 

Das machte er in der 2. Minute gegen Michael Höckinger und in der 7. Minute gegen Andreas Hirschberger. Aus dem Nichts gelang Mettenheim die 1:0-Führung als Süleyman Cakar aus 28 Meter einfach mal draufhielt und Raul Kovacs zu weit vor seinem Tor überraschte. In der 24. Minute setzte Georg Reiter Michael Höckinger in Szene, doch Endstation war Egger. Beim Strafstoß, geschossen von Georg Reiter und verursacht von Lukas Mooshuber an Moritz Blieninger, hatte Egger jedoch keine Chance und Neumarkt glich dadurch aus. In der 33. und 38. Minute retteten Cakar und Maximilian Behnke jeweils auf der Linie gegen die Torschüsse von Georg Reiter und Martin Hofbauer. Wesentlich effektiver schlug Mettenheim zu. Manuel Merx nutzte einen Kontakt von Christian Huber, um einen Strafstoß zu erhalten, den Doudou Sarr zur 2:1-Pausenführung verwandelte.

Ein goldenes Händchen bewies Neumarkts Trainer Anton Fuchshuber mit der Einwechslung von Michael Spirkl, der zwei Tore zum Sieg beitrug. Mit seinem ersten Ballkontakt in der 46. Minute nach schöner Vorarbeit von Andreas Hirschberger traf Spirkl aus knapp 20 Meter von halbrechts flach ins lange Eck. Als Höckinger in der 58. Minute alleine aufs Mettenheimer Tor zusteuerte, bremste ihn Cakar kurz vor dem Strafraum und sah dafür vom guten Schiri Matthias Weitzel die rote Karte. 

Das war der Startschuss für den Neumarkter Sturmlauf, bei dem Andreas Hirschberger, Georg Reiter und Michael Höckinger zahlreiche hochkarätige Chancen hatten. Höckinger machte davon die Schwierigste rein. Nach Zuspiel von Matthias Reiter traf er aus zehn Metern (72. Min.). Zwei Minuten später legte Georg Reiter Michael Spirkl dessen zweiten Treffer, Spirkl traf aus kurzer Distanz, auf.

Den Schlusspunkt setzte Matthias Reiter in der letzten Minute der Nachspielzeit alleine vor Egger mit seinem Tor zum 2:5 und krönte sein sehr gutes Spiel.

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Pressemitteilung Neumarkt St. Veit

Quelle: rosenheim24.de

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