Keine Tore, dennoch gutes Niveau

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Äußerst schwierige Bedingungen durch die tropischen Temperaturen beeinflussten das Spiel und das Zuschauerinteresse. Nur 100 zahlende Zuschauer wollte die Begegnung sehen. Die Begegnung wurde später angepfiffen, um den Gästen ein wenig Zeit zur Regeneration, sie hatten eine lange Anfahrt, verbunden mit Stau auf der Autobahn, zu lassen. Beide Mannschaften zeigten einen, für die hohen Temperaturen, bewundernswerten Einsatz. Es war eine flotte, kampfbetonte Partie. Ottobrunns Coach Tarkan Kocatepe musste versuchen den Abgang seiner Goalgetter Aumayer und Planer zu verkraften. Berni Zeif auf Waginger Seite musste versuchen die Ausfälle von Michael Endlmaier, Manuel Karlstetter und Michael Fuchs zu kompensieren. Es war eine Begegnung, sehr von der Taktik betont. Es war ein spannendes Spiel, das nicht auf aller höchsten Niveau für die Spielklasse stand. Torchancen gab es auf beiden Seiten, für die Gäste einige mehr, da sie des Öfteren von Nachlässigkeiten der „Seerosen“ profitierten. Bei ihnen schlichen sich etliche Abspielfehler und Ballverluste ein, die nicht notwendig waren und die Ottobrunner dadurch zu Chancen kamen. Das Unentschieden am Ende wahrscheinlich gerecht, mit einem kleinen Vorteil für die Gäste, in einem äußerst fairen Spiel.

Zum Spiel: Trotz keiner Tore, es war keine langweilige Begegnung. In der 5. Minute setzte sich Manuel Sternhuber durch und wollte Stefan Mühlthaler bedienen, der knapp verpasste. Vier Minuten später ging ein Schuss von Hansi Huber knapp vorbei. In der 12. Minute bewahrte Thomas Bischof, bei einem Freistoss aus 18 Metern, ausgeführt von Dominik Fischer, mit eine tollen Reaktion sein Team vor einem Rückstand. Eine gute Chance vergab Manuel Sternhuber in der 18. Minute. Im Gegenzug versemmelte Michael Hachtel, nach einem Waginger Fehler, eine Riesenchance. Drei Minuten später vergab Stefan Mühlthaler auf Waginger Seite. Glück hatten die Waginger, als ein Ball sich versprang, in der 31. Minute. Thomas Bischof konnte gerade noch zur Ecke klären. In der 34. Minute eine Schrecksekunde für die „Seerosen“, als ein Schuss von Boris Jungic vom Außenpfosten ins Aus ging. In der 38. Minute bewahrte Thomas Bischof seine Mannschaft mit einer tollen Reaktion vor einem Rückstand.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte Thomas Bischof gerade noch gegen Michael Hachtel klären. In der 52. Minute klärte Stefan Hinterreiter bei einem Schuss, wieder von Michael Hachtel, auf der Torlinie. In der 63. Minute konnte Andreas Huber einen Patzer der Waginger nicht verwerten. Eine Chance der Gastgeber konnte Franz Hadler im Nachfassen klären. Die letzte Chance hatten die „Seerosen“, als die Ottobrunner einen Sturmlauf von Timon Schmidt etwas glücklich klären konnten. Am Ende waren alle froh, als der Schlusspfiff ertönte.

Fazit: In den nächsten beiden Begegnungen muss sich das Waginger Team enorm steigern, sonst kann gegen den ESV Freilassing und dem SB Chiemgau Traunstein, beides Auswärtsspiele, kein Blumentopf gewonnen werden. Es muss einfach konzentrierter gespielt werden, die Standardsituationen müsse besser genützt werden. Es muss noch Einiges getan werden, um an die Leistungen der Vorsaison anzuknöpfen.

Klu     

Quelle: rosenheim24.de

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