SBR gewinnt Stadt-Derby gegen 1860 Rosenheim

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Die zweite Mannschaft des SB/DJK Rosenheim hat das "kleine Stadtderby" in der Fußball-Bezirksliga Ost beim TSV 1860 Rosenheim 2 mit 3:0 für sich entschieden. Damit sammelten die Sportbündler wichtige Punkte für den Klassenerhalt, übersprangen die 30-Punkte-Marke (jetzt 31 Zähler) und haben sich zumindest kurzfristig mal vom Relegationsplatz entfernt.

Hingegen ist die wohl letzte Chance auf den Liga-Verbleib für die Sechziger verstrichen. Bei noch fünf ausstehenden Spielen und aktuell 13 Punkten Rückstand ist der Abstieg fast sicher. Gewinnt Heimstetten 2 heute sein Spiel gegen Bad Aibling, dann steht der Sturz in die Kreisliga fest.

Bei Halbzeit führte der SBR mit 1:0. Das Tor fiel durch Maximilian Höhensteiger, der nach einer Verletzungspause wieder Spielpraxis sammelte und mit der Fußspitze einen gefährlich von Spielertrainer Werner Wirkner getretenen Freistoß via Innenpfosten ins Tor verlängerte. Ansonsten spielten die Sechziger, die mit mehreren aktuellen A-Junioren spielten, durchaus gefällig, allerdings war zumeist am SBR-Strafraum Endstation. Die besten Szenen resultierten deshalb aus zwei Distanzschüssen von Linor Shabani, die allerdings höchst gefährlich waren. Einmal parierte Sportbund-Schlussmann Simon Rott einen tückischen 30-Meter-Schuss gut zur Ecke, ein Freistoß aus halblinker Position landete am Pfosten. Auf der anderen Seite vergaben die Gäste etliche Chancen durch Fehlpässe schon im Ansatz. Einmal verwandelte Maximilian Lampl, stand dabei aber im Abseits, bei gefährlichen Hereingaben von Alban Obri und Stefan Millich stand in der Mitte kein Abnehmer parat.

Nach dem Wechsel konnten sich die Sechziger in der Offensive nicht mehr durchsetzen. Und auch der SBR brauchte eine Zeit, um wieder für Torgefahr zu sorgen. Nachdem Lampl mit einem Kopfball noch an Torwart Trochanowski gescheitert war, stocherte er noch einmal nach und der ebenfalls nachsetzende Johannes Zottl beförderte den Ball über die Linie - das 0:2. Die Gäste hätten sich aber nicht beschweren können, wenn der nicht unbedingt gute Schiedsrichter ein Foulspiel an Trochanowski gepfiffen hätte, die Proteste der Hausherren hielten sich aber auch in Grenzen. Den Schlusspunkt setzte Zottl dann mit 0:3 in der 82. Minute, als er einen Fehler des eingewechselten Kossou nutzte und dann trocken und souverän verwandelte. (tn)

Quelle: rosenheim24.de

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