Elfmeter-Treffer lässt Kolbermoor remisieren

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Das zweite Remis in Folge hat der SV-DJK Kolbermoor am Samstag in der Fußball-Bezirksliga eingefahren. Zufrieden war nach dem 1:1 gegen den TSV Ottobrunn niemand, auch wenn das Spiel auf ansprechendem Niveau abgelaufen war: Die Gastgeber und ihr Publikum auf dem Huberberg echauffierten sich über den Schiedsrichter, und die Gäste sahen ihre Felle davonschwimmen, was den Kampf um Tabellenplatz zwei angeht. Die erste Halbzeit verlief noch unspektakulär und blieb auch torlos. Kolbermoor brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden, und konnte die eine oder andere Strafraumszene für Ottobrunn nicht verhindern.

Ein Flugkopfball von Adrian Graber nach Eckstoß von Andreas Huber hätte das 0:1 bringen können, verfehlte aber knapp das Tor (29.). Zuvor war Franz-Xaver Pelz auf der anderen Seite aus 14 Metern unbedrängt zum Schuss gekommen, ohne TSV-Torwart Franz Hadler ernsthaft zu fordern (21.). Den zweiten Durchgang läutete Pelz aber mit einem Sensationstor ein. Aus nicht weniger als 40 Metern zog er ab, weil Hadler weit vor seinem Kasten stand – der Torhüter lief etwas ungeschickt zurück und musste den Ball anschließend bedröppelt aus dem Netz fischen (49.). Dieser Treffer setzte den Gästen, für die aufgrund der Tabellensituation nur ein Sieg zählte, mental sichtlich zu. Kolbermoors Trainer Jochen Reil erklärte: „Wir haben dann wieder auf Viererkette umgestellt und das Spiel eigentlich im Griff gehabt.“ Allerdings nutzte Reils Mannschaft ihre Konter und Standards nicht aus, um zum 2:0 nachzulegen. Die wohl beste Chance vergab Patrick Eder, dessen Schuss aus spitzem Winkel Hadler parieren konnte – in der Mitte wäre Pelz zum Einschieben bereit gewesen (66.). In der turbulenten Schlussphase stand dann der Unparteiische Dominik von Maffei im Mittelpunkt.

Reil räumte ein, dass es auch Fehlentscheidungen zugunsten des SV-DJK gab, sagte aber: „Was der Schiedsrichter an entscheidenden Szenen gegen uns und für Ottobrunn gepfiffen hat, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Ohne das hätten wir das Spiel mit Sicherheit 1:0 gewonnen.“ Den Zorn der Kolbermoorer erregte vor allem ein Elfmeterpfiff nach vermeintlichem Foul von Alexander Schlosser. Huber nutzte diese Gelegenheit zum 1:1 (79.). Einen Freistoß von Huber konnte Marcel Feret wenig später über die Latte lenken (86.). Ansonsten gab es viele wütende Angriffe, viele Emotionen, aber keine Tore mehr. (har)

Quelle: rosenheim24.de

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