Es geht doch: Der SBR lebt!

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Torschütze zum wichtigen 1:0: Mario Staudigl

Der SB Rosenheim konnte gegen den Tabellenführer punkten

Der Sportbund Rosenheim meldet sich zurück! Ausgerechnet gegen den Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten, den TSV 1896 Rain, konnte die Güttler-Truppe punkten. Die Güttler-Mannen sorgten somit, nur drei Tage nach dem 7:0-Debakel gegen Pipinsried, für Wiedergutmachungen und bewiesen, welch Potenzial in der Mannschaft steckt. Nach Ende der Partie wussten die Spieler und Verantwortlichen nicht einmal, ob Sie sich freuen oder doch erneut Trübsal blasen sollen. Denn der SBR hatte den Aufstiegsfavoriten und Regionalligaabsteiger aus Rain lange Zeit am Rande einer Niederlage. Selten tat sich die Mannschaft von Herbert Zanker in der bisherigen Saison so schwer, weshalb man auf Seiten der Rosenheimer sehr wohl zufrieden sein kann. „Wir müssen von Glück sprechen, dass wir hier noch einen Zähler mitgenommen haben“, meinte Rains Chefanweiser nach der Partie.

Offener Schlagabtausch im Josef-März-Stadion

Die knapp 100 Zuschauer bekamen eine hervorragende Bayernligapartie zu Gesicht. Die Hausherren standen Defensiv von Beginn an sehr sicher, machten die Räume eng und ließen den Gästen kaum Platz zum Kombinieren. Natürlich konnten auch die Rosenheimer, gegen die beste Offensive der Liga, nicht jede Tormöglichkeit verhindern. Der starke SBR-Schlussmann Dominic Zmugg konnte in der Anfangsphase zwei gute Chancen vereitelten und parierte dann auch noch einen Foulelfmeter von Top-Torjäger Sebastian Kinzel. Dies sorgte auf Seiten der Rosenheimer noch einmal für Aufwind, sodass der SBR selbst zu hervorragenden Chancen kam. Wörndl, Eyrainer und Reichmacher verpassten die Führung vor der Halbzeitpause. 

Dies änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel, als erneut Dominik Reichmacher den starken Mario Staudigl sehenswert in Szene setzte und dieser eiskalt zum 1:0 einschob. Anschließend verpassten es die Hausherren in Form von dem wiedergenesenen Wörndl den Sack zuzumachen und kassierten dann den Ausgleich durch einen 25-Meter-Freistoß von Sebastian Kinzel. Die Rosenheimer bewiesen aber auch nach dem glücklichen Ausgleich Moral und spielten weiter munter nach vorne, was schließlich auch belohnt wurde. Als Xaver Jäger im Strafraum zu Boden ging, gab es erneut Elfmeter, diesmal allerdings für den Sportbund. Franz Eyrainer verwandelte souverän und brachte den SBR erneut in Front. Aber auch diese Führung konnten die Hausherren gegen die spielstarken Rainer nicht verteidigen – mit Pech, denn der Schuss von Kinzel wurde von Abwehrspieler Hofer noch unglücklich abgefälscht und senkte sich ins lange Eck. „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden gerne angenommen. Es hätte aber heute mehr sein Können. Die Mannschaft hat sehr engagiert gespielt, die Ordnung behalten, die Zweikämpfe angenommen und darüber hinaus frech nach vorne gespielt“, freute sich SBR-Coach Günter Güttler über den ersten Punkt nach drei Niederlagen ohne eigenen Torerfolg.  

SBR lässt Kritiker verstummen

Im Fußball sind es oftmals nur Kleinigkeiten die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Nach der 7:0-Klatsche gegen Pipinsried wurde im Rosenheimer Lager viel diskutiert und auch hinterfragt. Nur drei Tage später hatten die Spieler und Trainer die richtige Antwort parat. Letztendlich wurde es wieder kein Dreier, doch die Art und Weise, wie sich die Elf von Trainer Günter Güttler am Samstagnachmittag präsentierte, lässt hoffen und zeigt, dass die Mannschaft sehr wohl intakt und gewollt ist, die prekäre Situation gemeinsam zu meistern. Immer wieder musste Güttler in den letzten Wochen verletzungsbedingt umstellen und improvisieren, ließ dies jedoch nie als Ausrede gelten, da man im Fußball viel über Kampf, Teamgeist und Einstellung wettmachen kann. Weiter geht es für den SBR am kommenden Freitag um 19:30 Uhr erneut im Josef-März-Stadion gegen den BCF Wolfratshausen.

 

Quelle: rosenheim24.de

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